NewsVermischtesVerdacht auf Lassafieber nicht bestätigt
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Verdacht auf Lassafieber nicht bestätigt

Dienstag, 10. Dezember 2019

Seuchenstation der Charite /picture alliance

Berlin – Für eine Berliner Ärztin mit Verdacht auf die Tropenkrankheit Lassafieber gibt es Entwarnung. Die Frau, die in Westafrika gewesen war, habe sich nicht mit dem Virus infi­ziert, teilte die Senatsverwaltung für Gesundheit heute mit.

Die Ärztin war am vergangenen Samstag aus Sierra Leone auf dem militärischen Teil des Flughafens Tegel eingeflogen und zur Abklärung auf die Seuchenstation der Charité verlegt worden.

Anzeige

Lassafieber verläuft meist mild, kann aber auch einen lebensbedrohlichen Schock auslösen. Die Infektionskrankheit tritt nach Angaben des Robert Koch-Instituts in mehreren Ländern Westafrikas auf. Hochrechnungen zufolge infizieren sich dort jährlich zwischen 100.000 und 300.000 Menschen mit dem Virus. Ein bis zwei Prozent der Betroffenen sterben an der Infektion.

In Deutschland wurden seit 1974 sieben Krankheitsfälle bekannt - davon sechs, bei denen Patienten nach einer Ansteckung im Ausland eingeflogen wurden. Drei Patienten, die sich im Ausland infiziert hatten, starben. Das Virus wurde nach der Stadt Lassa im Nordosten Nigerias benannt, in der die Erkrankung 1969 erstmals beschrieben wurde. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. Januar 2020
Palo Alto/Kalifornien – Die durchschnittliche oberflächliche Körpertemperatur des Menschen ist in den vergangenen 1,5 Jahrhunderten um 0,59° Celsius gesunken. Dies geht aus einer Analyse von drei
Körpertemperatur des Menschen um ein halbes Grad gesunken
2. Januar 2020
Berlin – Im letzten Jahr hat sich erneut gezeigt, dass Infektionskrankheiten wie Ebola oder Polio in Krisenregionen nur schwer eingedämmt werden können. Die Masern, aber auch multiresistente Keime
Jahresrückblick 2019: Medizin zwischen Seuchengefahr und Hightech-Behandlungen
20. Dezember 2019
Melbourne – Die Shigellenruhr, die in Ländern mit prekären hygienischen Verhältnissen eine häufige Ursache von Durchfallerkrankungen ist, tritt in hoch entwickelten Ländern auch bei Männern auf, die
Superresistente Shigellen zirkulieren bei MSM in Australien
16. Dezember 2019
London – Die Präexpositionsprophylaxe (PrEP), die Menschen mit hohem Infektionsrisiko vor einer HIV-Infektion schützen kann, verleitet viele Anwender offenbar, den Schutz vor anderen sexuell
Anwender der Präexpositionsprophylaxe erkranken in Metaanalyse häufig an anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen
16. Dezember 2019
Silver Spring/Maryland – Nach einer Reihe tödlicher Infektionen durch komplexe und deshalb schwer zu reinigende Duodenoskope hat die Food and Drug Administration (FDA) die Hersteller zur Entwicklung
Erstes Einmal-Duodenoskop für ERCP in den USA zugelassen
12. Dezember 2019
Parma – Salmonellen sind in der EU die häufigste Ursache für Krankheitsausbrüche durch Lebensmittelkeime. Fast jeder dritte solche Ausbruch sei 2018 von Salmonellen verursacht worden, teilte die
Lebensmittel: Salmonellen häufigster Grund für Krankheitsausbrüche
11. Dezember 2019
Potsdam – Sechs Schüler einer Neuruppiner Schule sind nach Angaben des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums an Windpocken erkrankt. Mitarbeiter und Kinder ohne nachgewiesenen Impfschutz dürften für die Dauer der
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER