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Ausland

Demonstration in Sydney für mehr Klimaschutz

Mittwoch, 11. Dezember 2019

/picture alliance, Dan Himbrechts, AAP

Sydney – Bis zu 20.000 Demonstranten haben angesichts der verheerenden Waldbrände in Australien Klimaschutzmaßnahmen der Regierung eingefordert. „Tut verdammt noch mal endlich etwas“ und „Australien brennt“, war auf Plakaten in der Millionenmetropole Sydney zu lesen, die seit Wochen in immer dichteren Rauchschwaden versinkt.

Die Demonstranten werfen der konservativen Regierung unter Premierminister Scott Morri­son vor, nichts gegen den Klimawandel zu unternehmen. „Ich denke, die breite Öffentlich­keit kann sehen, dass wir die Klimakrise nicht in Zukunft erwarten, sondern dass wir ihr jetzt gegenüberstehen“, sagte die Organisatorin des Protests, Chloe Rafferty.

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Gestern hatte der Rauch in Sydney automatisch hunderte Notrufe durch Rauchmelder aus­gelöst, Büros mussten evakuiert werden. Die Behörden riefen die Bevölkerung ange­sichts der gesundheitsgefährdenden Luftverschmutzung erneut dazu auf, sich möglichst in Innen­räumen aufzuhalten.

Die Krankenhäuser verzeichneten vergangene Woche einen 25-prozentigen Anstieg der Patienten in den Notaufnahmen. Die Zahl der angeforderten Rettungswagen stieg um 30 Prozent.

Zwar sind Buschbrände in Australien häufig, allerdings setzte die Brandsaison in diesem Jahr früher ein als sonst. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf eine lange Dürrepe­riode und die dadurch ausgetrockneten Wälder und Böden. In diesem Jahr wurden bereits mehr als drei Millionen Hektar Land durch die Brände zerstört. © afp/aerzteblatt.de

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