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Vermischtes

Gehälter im Gesundheitswesen um 2,2 Prozent gestiegen

Donnerstag, 12. Dezember 2019

/v.poth, stockadobecom

Wiesbaden – Die Beschäftigten im Gesundheits- und Sozial­we­sen haben 2018 im Ver­gleich zum Vorjahr durchschnittlich ohne Sonderzahlungen 2,2 Prozent mehr ver­dient. Das geht aus Zahlen des Statis­tischen Bundesamtes hervor. Sonderzah­lungen eingerech­net, wie etwa Urlaubsgeld und Abfindungen, belief sich das Plus auf 2,6 Prozent. Im glei­chen Zeitraum stiegen die Ver­braucherpreise um 1,8 Prozent.

Damit liegt der Zuwachs für Einkommen im Gesundheitsbereich, die nach Tarifverträgen bezahlt werden, unter dem Zugewinn der Gesamtwirtschaft. Im Branchenvergleich ran­gieren die sozialen Berufe im unteren Einkommensdrittel.

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Bezogen auf alle Tarifver­diens­te erhöhte sich das Einkommen einschließlich Sonderzah­lungen um durchschnitt­lich 2,9 Prozent im Vergleich zu 2017. Die Tarifverdienste ohne Sonderzahlungen wuchs 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent.

Einen stärkeren Anstieg hatte es zuletzt 2014 gegeben. Damals gab es im Schnitt drei Prozent mehr Lohn ohne Sonderzahlungen, bei einem Anstieg der Verbraucherkosten um ein Prozent.

Den stärksten tarifvertraglichen Zuwachs verzeichnete im vergangenen Jahr mit 3,3 Pro­zent das Baugewerbe. Spitzenreiter im Dienstleistungsbereich war das Gastronomie und Hotelleriegewerbe mit einem Plus von 3,1 Prozent. © jff/aerzteblatt.de

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