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Ausland

Humanitäre Hilfe: UNO muss weiter Hilfsgüter über syrische Grenze einführen

Dienstag, 17. Dezember 2019

/dpa

New York – Die UNO muss auch künftig humanitäre Hilfsgüter über die syrische Grenze in das Bürgerkriegsland einführen – und dabei Konfliktlinien überqueren.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres sagte gestern bei der Vorstellung vor dem UN-Sicher­heitsrat in New York, den Vereinten Nationen (UN) bliebe aufgrund der aktuellen politischen Si­tu­ation keine andere Wahl. Dem UN-Bericht zufolge verschlechterte sich die humanitäre Situation in Syrien 2019 im Vergleich zum Vorjahr noch zusätzlich.

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Die UNO führt humanitäre Güter über vier Grenzübergänge nach Syrien ein. Derzeit wird über die Öffnung eines weiteren Grenzübertritts an der syrisch-türkischen Grenze verhan­delt – wegen der türkischen Militäroffensive in der Region Anfang Oktober stieg der Be­darf an humanitären Hilfsgütern im Nordosten Syriens zuletzt an.

Monatlich liefere die UNO Lebensmittel für etwa 4,3 Millionen Menschen nach Syrien, sagte Guterres. Darüber hinaus erhielten mehr als 1,3 Millionen Menschen gesundheit­liche und medizinische Unterstützung durch die UNO.

Dem Bericht zufolge hat sich die Situation für die Menschen in Syrien im zurückliegen­den Jahr verschlechtert. Eine Militäroffensive in der nordwestsyrischen Region Idlib müsse unbe­dingt verhindert werden, hieß es. © afp/aerzteblatt.de

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