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Vermischtes

IT-Geräte in medizinischen Einrichtungen stehen im Fokus von Cyberangriffen

Montag, 30. Dezember 2019

/terovesalainen, stockadobecom

Moskau/Ingolstadt – 2019 waren 19 Prozent aller Computer und Geräte in medizinischen Einrichtungen einem Infektionsversuch ausgesetzt. Das berichtet das IT-Sicherheitsun­ter­nehmen Kaspersky. Das Unternehmen geht davon aus, dass das Interesse an gestohlenen Patientendaten im sogenannten Darknet merklich zunehmen wird.

Dabei geht es laut Kaspersky nicht nur um den Diebstahl von Infor­ma­tionen durch unbe­fugte Dritte. Vielmehr stelle auch die Manipulation sensibler Informationen über Patien­ten ein hohes Gefährdungspotenzial dar.

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„Erpressungs- und Diskreditierungsszenarien sind hier mögliche Folgen“, teilte Kaspersky mit. Allerdings sei die Zahl der Angriffe auf Computer und Geräte im medizinischen Um­feld in den vergangenen Jahren rückläufig – von 30 Prozent im Jahr 2017 auf 28 Prozent im vergangenen Jahr und 19 Prozent im Jahr 2019.

Dennoch sei es wichtig, dass Anbieter im Gesundheitswesen adäquate Sicherheitsmaß­nahmen ergreifen, betonte David Emm, Sicherheitsforscher bei Kaspersky. Das Unterneh­men weist daraufhin, dass der Faktor Mensch eine entscheidende Rolle spiele.

Wichtig seien unter anderem Cybersicherheitstrainings, Kenntnis über die Cybersicher­heitsrichtlinien des eigenen Unternehmens und eine spezielle Autorisierung von Perso­nal, also die Festlegung, wer befugt ist, auf persönliche Daten von Patienten zuzugreifen.

Kaspersky weist auch daraufhin, dass Sicherheitslücken künftig nicht nur zum Diebstahl von Patientendaten genutzt werden könnten, sondern auch zu deren Modifizierung. Mögliche Folgen seien zielgerichtete Angriffe auf Einzelpersonen, indem die Diagnose verfälscht werde – „mit möglicherweise tödlichen Folgen“, warnt das Unternehmen. © hil/aerzteblatt.de

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