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Ärzteschaft

Neue Niederlassungs­möglichkeiten für Ärzte und Psychotherapeuten in Schleswig-Holstein

Mittwoch, 18. Dezember 2019

/dpa

Bad Segeberg – In Schleswig-Holstein gibt es neue Niederlassungsmöglichkeiten. Das hat der Landesausschusses von Ärzten und Krankenkassen beschlossen. Grundlage dafür ist die neue Bedarfsplanungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundes­aus­schusses. Zusätzliche Stellen entstehen vor allem für Hausärzte, Psychotherapeuten und Nervenärzte.

„Die gute Botschaft ist, dass in Zukunft mehr Ärzte und Psychotherapeuten in Schleswig-Holstein praktizieren können“, sagte Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der Kassen­ärztlichen Vereinigung (KV) Schleswig-Holstein. Es müsse aber allen klar sein, dass mit dem Beschluss zunächst „nur mehr Sitze auf dem Papier geschaffen werden“, betonte sie.

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Es sei weiterhin erforderlich, den Arztberuf attraktiver zu machen und sich aktiv um den ärztlichen und psychotherapeutischen Nachwuchs zu kümmern. „Die Planung allein kann keinen Mangel beseitigen“, betonte die KV-Chefin.

Grundsätzlich begrüßt die KV die neue Bedarfsplanung aber. „Die neue Richtlinie bildet den fiktiven Bedarf an Ärzten und Psychotherapeuten besser ab, wobei auch die Häufig­keit von Erkrankungen stärker berücksichtigt wird als bisher“, so Schliffke.

Bei den Hausärzten wird es in Zukunft mehr als 50 Niederlassungsmöglichkeiten geben. Die meisten davon liegen in den Mittelbereichen Geesthacht (12,5 Stellen), Elmshorn (12,5), Husum (8) und Kaltenkirchen (9).

Im Bereich der Psychotherapie entfällt der Großteil der mehr als 30 Sitze, die ausge­schrieben werden, auf eher ländlich geprägte Kreise wie Ostholstein, Plön und Herzog­tum Lauenburg. Bei den Nervenärzten gibt es künftig 10,5 freie Stellen. Bei den Kin­der­ärzten sind es sechs Niederlassungsmöglichkeiten.

„Insgesamt wird die reformierte Bedarfsplanung allen Versicherten in Stadt und Land zu Gute kommen“, sagte Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordwest. Durch die Einführung von Mindestquoten bei den Fachinternisten würden zum Beispiel 3,5 zu­sätzliche Niederlassungsmöglichkeiten für Rheumatologen geschaffen. © hil/aerzteblatt.de

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