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Politik

Kliniken in Brandenburg sollen ambulant-stationäre Gesundheitszentren werden

Mittwoch, 18. Dezember 2019

/dpa

Potsdam – Krankenhäuser in ländlichen Regionen Brandenburgs sollen ambulant-statio­näre Gesundheitszentren werden. Ziel sei der Erhalt aller Standorte, sagte Gesundheits­mi­nisterin Ursula Nonnemacher (Grüne) heute.

In Potsdam waren Vertreter des Ministeriums, der Krankenkassen, der Kassenärztlichen Ver­einigungen und kommunaler Spitzenverbände zusammengekommen. Es geht um Strategien zum Aufbau neuer Versorgungsmodelle vor allem für den ländlichen Raum.

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Das Land stehe vor großen Herausforderungen bei der Sicherung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung, sagte Nonnemacher. Medizinische Angebote müssten für alle Menschen auch weiterhin gut erreichbar sein. Die Zusammenarbeit von Haus- und Fachärz­ten mit Krankenhäusern sowie mit Einrichtungen für Rehabilitation und Pflege sollte enger werden.

Es sei zu begrüßen, dass der Bund den Krankenhausstrukturfonds und den Innovationsfonds in den kommenden Jahren fortführen werde, sagte sie. Damit könne die gesundheitliche Versorgung besser gestaltet werden. Brandenburg erhält aus dem 500 Millionen Euro Krankenhausstrukturfonds 14 Millionen Euro und beteiligt sich an der Förderung in gleicher Höhe. © dpa/aerzteblatt.de

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clausschroeter
am Mittwoch, 18. Dezember 2019, 20:56

Völlig richtig > aber Qualitätsabstufung vermeiden-!

die Konzeption ist völlig richtig und sollte -nach Testphase in einem Bundesland- dann bewertet und bundesweit übernommen werden: sie bietet Überlebens- und Wiederansiedlungschance der (früheren) Landärzte in neuer Struktur und Erhalt der (eigentlich zu kleinen) Kliniken in ländlichen Regionen. ABER: es darf kein Qualitätsabfall entstehen; der Gesetzgeber, jede Landesregierung ist verpflichtet, ihren Bürgern gleiche (sehr sehr ähnliche) Chancen zu gewähren, das ist in der Bildung so und das ist im Gesundheistwesen so - besser: muß/müßte so sein. Und das könnte in diesem Zusammenhang ebenfalls durch ein neues System angestrebt und verwirklicht werden, das parallel eingeführt werden könne: die ANONYMISIERTE Datenbasis der Patientenfälle wird übertragen an REGIONAALE REFERENZZENTREN (einzelen der neuen Kliniken, die sich dahin entwickeltn) und diese kooperieren jeweils mit einer/mit den Universitätskliniken. Ziel ist, Diagnosezeit zu mindern, Differentialdiagnose in schwierigen/seltenen Fällen zu verbessern, Arzt und med. Personal zeitlich zu entlasten, eine komplette Übersicht des Landes auf das Krankheitsgeschehen, aber auch auf Trends (und Ausreißer) zu haben und wahrscheinlich noch weitere Vorteile, die sämtlich in Einzelfällen (...das Fahrrad jeweils neu zu erfinden...) nicht abgegriffen werden können. Ein solches Modell würde die Chance bieten, das Gesundheistwesen zwischen städt. Ballungszonen und ländlichen Strukturen zu harmonisieren.
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