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Rostocks Unirektor sieht Irritationen nach Beschluss zu Frauenklinik

Freitag, 20. Dezember 2019

Historisches Hauptgebäude der Universität Rostock /picture alliance, Robert B. Fishman

Rostock – Der Rektor der Universität Rostock, Wolfgang Schareck, hat den Beschluss des Fakultätsrats der Universitätsmedizin Rostock zum möglichen Standort der Frauenklinik, Geburtshilfe und des künftigen Eltern-Kind-Zentrums (Elki) kritisiert.

„Die Beschlüsse mit ihren Auswirkungen zu weiteren Entwicklung des Medizinstandorts Rostock haben bei ungünstigem Zeitpunkt und schlechter Kommunikation viele Involvier­te irritiert“, sagte Schareck gestern.

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Angesichts verbesserungswürdiger Regelungen oder der absehbaren Notwendigkeit von Nachbesetzungen erscheine es ihm sinnvoll, mit allen Beteiligten Gespräche zu führen. Schareck verwies auch auf die Kündigungsfrist des Kooperationsvertrags von vier Jahren.

Der Fakultätsrat der Uniklinik hatte sich Anfang der Woche für die Einrichtung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am eigenen Standort ausgesprochen. Damit sollen die Vo­raus­setzungen für das Elki ebenfalls am Standort der Universitätsmedizin geschaffen werden.

Nach den ursprünglichen Absprachen sollte das Elki bei der stadteigenen Südstadtklinik angesiedelt sein, wo seit rund 20 Jahren die Frauenklinik und Geburtshilfe heimisch sind. Nach Ansicht des Fakultätsrats kann nur die unmittelbare Nähe zur Uniklinik eine quali­ta­tiv hochwertige Ausbildung von Studenten und jungen Medizinern gewährleisten. © dpa/aerzteblatt.de

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