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Auch Klinikum Fürth wurde Opfer des Trojaners Emotet

Freitag, 20. Dezember 2019

/picture alliance, Jens Büttner, zb

Fürth – Der folgenreiche Hackerangriff auf das Klinikum Fürth geht auf den Trojaner Emotet zurück. Dieser Computervirus sei per E-Mail eingeschleust worden, teilte ein Kliniksprecher heute mit. Gestern hatte im benachbarten Nürnberg Schulbürgermeister Klemens Gsell (CSU) gesagt, dass das IT-System der dortigen Schulen vor einer Woche mit dem Emotet-Virus infiziert worden sei.

„Unsere IT-Experten arbeiten gemeinsam mit externen Spezialisten und Behörden rund um die Uhr an der weiteren Aufklärung und Stabilisierung unserer IT-Infrastruktur“, sagte der Kliniksprecher.

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Zudem tage täglich ein Krisenstab, um die Arbeitsfähigkeit und die Pa­tientenversorgung „auch im Fall einer plötzlich auftretenden massiveren Einschrän­kung unserer IT-Systeme sicherstellen zu können“. Diese blieben weiter vom Internet getrennt. Kommuniziert wer­de nur über E-Mails ohne Anhänge, Telefon und Fax.

Das Klinikum hatte wegen des Hackerangriffs auf das IT-System von Freitag vergangener Woche an vorübergehend keine neuen Patienten mehr aufnehmen können und musste Operationen verschieben. Das Klinikum behandelt jährlich rund 100.000 Patienten, davon 42.000 stationär.

Laut dem Landesamt für Datenschutzaufsicht ist Emotet derzeit eine der gefährlichsten Bedrohungen im Internet. Die Schadsoftware versendet Trojaner-Viren in Form echt aus­sehender E-Mails.

Neu sei, dass der Schädling bei einer Infektion nicht nur die E-Mail-Kontakte, sondern auch die Korrespondenz des gehackten Postfachs auslese. Der Chef des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Arne Schönbohm, hatte Emotet im Oktober als aktuellen „König der Schadsoftwaren“ bezeichnet. Er habe „erhebliche Durchschlags­wirkung“. © dpa/aerzteblatt.de

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