NewsAuslandÄrzte ohne Grenzen stellt Arbeit in ostkongolesischem Ort ein
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Ärzte ohne Grenzen stellt Arbeit in ostkongolesischem Ort ein

Freitag, 27. Dezember 2019

Goma - Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) stellt ihre Hilfe im ostkon­golesischen Ort Biakato ein, weil dort Bewaffnete in den medizinischen Einrichtungen präsent sind. „Wir können nicht mehr in Übereinstimmung mit unseren Prinzipien von Neutralität und Unparteilichkeit arbeiten“, betonte MSF-Notfallkoordinator Ewenn Chenard in einer Erklärung.

Die Organisation war seit 2016 in Biakato tätig. Sie hatte sich nach anfänglicher medizinischer Verpflegung von Opfern sexueller Gewalt zunehmend auf die Bekämpfung der hochansteckenden Viruskrankheit Ebola konzentriert.

Anzeige

Die Entsendung von Sicherheitskräften in die Region Biakato erfolgte nach der Ermordung von drei Ebola-Helfern im November. Obwohl MSF prinzipiell einen besseren Schutz seines medizinischen Personals und auch der Bevölkerung begrüßt, hält es die Präsenz von Bewaffneten in seinen Strukturen für unvereinbar mit seinen Statuten. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER