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Feiernde in Berlin ziehen sich in Silvesternacht schwerste Verletzungen zu

Donnerstag, 2. Januar 2020

Explodierende Knallkörper sind zumeist die Ursache für schwere Verletzungen /Ralf Geithe, stock.adobe.com
Explodierende Knallkörper sind zumeist die Ursache für schwere Verletzungen /Ralf Geithe, stock.adobe.com

Berlin – Amputationen, Knochenbrüche, schwerste Brandverletzungen: Unfallchirurgen in Berlin waren in der Silvesternacht im Dauereinsatz, weil Feiernde durch leichtfertigen Umgang mit Feuerwerk sich selbst und anderen schwerste Verletzungen zufügten.

Im Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) waren gestern mittag nach Angaben einer Sprecherin noch 25 Menschen in stationärer Behandlung. Die elf Operationssäle des Großklinikums seien „die ganze Nacht über im Vollbetrieb“ gewesen.

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Krankenhaussprecherin Angela Kijewski sprach von „schwersten Verletzungsbildern“. Art und Zahl der Fälle lägen diesmal im langjährigen Mittel. In einem Fall sei „die komplette Hand pulverisiert worden“, berichtete Kijewski. In mehreren Fällen hätten Finger amputiert werden müssen. Ein weiterer Patient sei mit Brandverletzungen eingeliefert worden, weil ein mit – zum Teil illegalem – Feuerwerk gefüllter Rucksack in die Luft gegangen war.

In einem anderen Fall sei eine Rakete im Gesicht eines Mannes explodiert und habe Frakturen im Mittelgesicht bewirkt. „Da sieht man, welche Kraft sich da entfaltet“, sagte die Sprecherin. Zudem seien wieder mehrere Patienten mit Genitalverbrennungen eingeliefert worden – bei ihnen waren Knallkörper in der Hosentasche explodiert.

„Der männlichen Experimentierfreude sind offenbar keine Grenzen gesetzt“, merkte die Sprecherin an. Tatsächlich seien die allermeisten Verletzten Männer, bei denen in der Regel Alkohol und Imponiergehabe mit im Spiel seien – besonders gefährlich sei die beliebte Mutprobe, Knallkörper nach Entzünden der Zündschnur möglichst lange in der Hand zu behalten. Die allerwenigsten Verletzten seien Frauen: Sie seien zumeist passiv durch böllernde Männer verletzt worden.

Unter den Verletzten in der Klinik seien auch sechs Minderjährige – der Jüngste im Alter von vier Jahren, sagte die Sprecherin. Die Gefahr sei auch gestern noch nicht vorüber, es würden weitere Einlieferungen von Verletzten erwartet. Grund sei das trockene Wetter in der Hauptstadt: Erfahrungsgemäß würden vor allem Jugendliche versuchen, nicht explodierte Knallkörper auf den Straßen aufzutreiben und zu zünden. „Unser Appell ist: Auf keinen Fall die Feuerwerkskörper auflesen!“, sagte die Krankenhaussprecherin. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #106067
dr.med.thomas.g.schaetzler
am Freitag, 3. Januar 2020, 10:15

BILD-Redaktion im Deutschen Ärzteblatt?

Die Abbildung zeigt eine Z-Plastik-OP wie sie handchirurgisch üblicherweise bei Morbus Dupuytren durchgeführt wird. Sie hat mit Knallkörper- und Feuerwerksraketen-Verletzungen zu Silvester nicht zu tun.

Das kann man in jedem Fach-"Buh" nachlesen, wie unser christlicher "Wanderprediger" und geist-heilender "Heilpraktiker" Claus-F-Dieterle "für ihre geistige und geistliche Entwicklung" empfiehlt.

Frohes Neues Jahr! Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

Vielen Dank für den berechtigten Hinweis!

Und einen guten Start in das neue Jahr!

Redaktion DÄ
Avatar #113003
Claus-F-Dieterle
am Freitag, 3. Januar 2020, 00:35

Sinnvoller...

… wäre es, die Menschen würden statt Feuerwerk das Geld für ihre geistige und geistliche Entwicklung ausgeben und ein Buh kaufen.
Avatar #735550
rp__bt
am Donnerstag, 2. Januar 2020, 18:22

Naja...

Berliner.
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