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Ärzteschaft

Neun Prozent der Augenärzte arbeiten in Verbundzentren

Donnerstag, 9. Januar 2020

/dpa

Düsseldorf – Neun Prozent aller vertragsärztlich tätigen Augenärzte arbeiteten im Jahr 2018 in einem der 18 Zentren des OcuNet Verbunds. Das geht aus einer internen Erhe­bung des Verbands von Facharztzentren hervor, die heute veröffentlicht wurde.

Laut eigener Statistik seien somit 783 Ärzte in den augenärztlichen inter­sektoralen Fach­arztzentren und Praxen tätig gewesen. Davon waren 52 Prozent weiblich. Außerdem ar­bei­teten 3.500 nichtärztliche Mitarbeiter in dem Ver­bund.

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In den medizinischen Versorgungszentren (MVZ) von OcuNet arbeitete der überwiegende Teil in einem Angestelltenverhältnis (91 Prozent). Fast die Hälfte der Beschäftigten nutzte Teilzeitmodelle (46 Prozent).

Anders sah es in den dem Verbund angeschlossenen Gemeinschaftspraxen aus: Hier waren mehr als die Hälfte der Ärzte angestellt (54 Prozent) und knapp ein Drittel der Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt (31 Prozent).

In den 18 Zentren waren 132 Ärzte in Weiterbildung beschäftigt. 588 hatten einen Fach­arzt­titel für Augenheilkunde. Somit ergebe sich rein rechnerisch eine Quote von vier Fach­ärzten auf einen Assistenzarzt, hieß es in der Mitteilung.

„Junge Ärztinnen und Ärzte erweitern in den einzelnen Zentren ihr ärztliches Können ebenso wie ihre Erfahrungen mit unterschiedlichen Versorgungsstrukturen“, sagte Jörg Koch, Aufsichtsratsvorsitzender von OcuNet.

„Die Zentren haben ganz individuelle Profile und unterschiedliche Trägerschaften. Der ärzt­liche Nachwuchs hat allein zwischen den verschiedenen Zentren, die im OcuNet Ver­bund zusammengeschlossen sind, eine große Auswahl“, meinte Koch weiter.

In der privatwirtschaftlichen OcuNet Gruppe sind aktuell 18 ambulante augenärztliche MVZ mit fast 500 ophthalmologischen Praxen zusammengeschlossen. Dabei decken die Zentren sowohl die operative als auch die konservative augenärztliche Versorgung ab. © jff/aerzteblatt.de

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