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Täglich mehr als 20 Stammzellspenden

Donnerstag, 9. Januar 2020

/dpa

Tübingen – Im vergangenen Jahr haben jeden Tag mehr als 20 Spender aus Deutschland Stammzellen oder Knochenmark für einen Blutkrebspatienten weltweit zur Verfügung ge­stellt, Tendenz steigend. Darauf hat die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) hin­gewiesen.

„Dies ist nur möglich, weil sich auch im ablaufenden Jahr wieder über 600.000 Menschen allein in Deutschland bei bundesweit mehr als 2.400 Registrierungsaktionen oder online als potenzielle Stammzellspender in die Datei aufnehmen ließen“, hieß es aus der ge­mein­nützigen Organisation.

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Jeden Tag lassen sich in Deutschland damit durchschnittlich rund 1.900 Menschen neu als Stammzellspender registrieren. Weltweit seien es mehr als 3.300 täglich. „Die Stamm­zelltransplantation ist für zahlreiche lebensbedrohlich Erkrankte, insbesondere Blutkrebs­patienten, nach wie vor die einzige Chance auf Heilung“, hieß es.

Im Jahr 2020 ist es ein wichtiges Ziel der DKMS, vor allem mehr junge Menschen zwi­schen 17 und 30 Jahren als Stammzellspender zu gewinnen. „Wir brauchen noch viele weitere junge Helfer mit Herz, die sich bei uns registrieren lassen“, sagte Elke Neujahr, Vorsitzende der DKMS-Geschäftsführung. Junge Menschen blieben über Jahrzehnte in der Datei und steigerten damit nachhaltig die Chancen für Patienten in Not, einen geeigne­ten Spender zu finden.

Aber auch bei weltweit augenblicklich über 35,9 Millionen registrierten Stammzell­spen­dern finde in Deutschland jeder zehnte Patient keinen passenden Spender. Daher sei es wichtig, möglichst viele Spender mit unterschiedlichen Gewebemerkmalen in der Daten­bank zu haben. „Nur so steigt die Chance, dass noch mehr Patienten ihre Krankheit über­winden können“, so die DKMS. © hil/aerzteblatt.de

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