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Forschungs­gemeinschaft informiert über den Wert der freien Wissenschaft

Montag, 13. Januar 2020

/picture alliance

Bonn – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will in einer neuen bundesweiten Kampagne über die Bedeutung und den Wert einer freien Wissenschaft informieren. „Mit unserer Kampagne wollen wir zeigen, wie wichtig Wissen und Wissenschaft sind und warum es gerade jetzt notwendig ist, sich immer wieder für sie zu entscheiden“, sagte DFG-Präsidentin Katja Becker. Die Medizinerin steht seit diesem Jahr an der Spitze der DFG.

Ein zentrales Element der Kampagne „DFG2020 – Für das Wissen entscheiden“ ist ein sogenannter Expeditionsbus. Mit ihm gehen ab dem Frühjahr Mitglieder des Theater- und Performancekollektivs „Kompanie Kopfstand“ im Auftrag der DFG auf eine Reise durch Deutschland, um an rund einem Dutzend Orten mit Bürgern über die Bedeutung von Wissenschaft, die Erwartungen an diese und das Vertrauen in sie ins Gespräch zu kommen.

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Unterstützt werden die Künstler dabei von Wissenschaftlern lokaler Hoch­schu­len oder Institute. Stationen sind größere Universitätsstädte sowie kleinere Städte mit geringerer wissen­schaft­licher Infrastruktur und Prägung.

„Wissenschaft ist für alle Menschen wichtig und muss deshalb alle Menschen ansprechen: Diejenigen, die sich bereits für sie interessieren, aber gerade auch diejenigen, die bislang nur wenig mit Wissenschaft in Berührung gekommen sind“, sagte die DFG-Präsidentin. Dabei müsse man die Begeisterung für die Potenziale der Wissenschaft vermitteln, aber auch ihre Arbeitsweise und ihre Grenzen erklären.

Einen zweiten Akzent setzt die Kampagne mit digitalen Formaten, besonders mit einer Online-Aktion namens „#fürdasWissen“. In ihr können alle Interessierten in Text-, Bild- und Video-Statements schildern, warum sie sich #fürdasWissen entschieden haben.

Die Statements werden über den Twitter-Kanal der DFG @dfg_public veröffentlicht sowie auf einer eigenen DFG2020-Webseite veröffentlicht. Ein ebenfalls neu eingerichteter Instagram-Kanal soll vor allem ein jüngeres Publikum erreichen. © hil/aerzteblatt.de

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