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Immer mehr Senioren leiden an Heuschnupfen

Dienstag, 14. Januar 2020

/Alkimson, stock.adobe.com

Hannover – Immer mehr Senioren leiden wegen des Klimawandels an Heuschnupfen. Die Zahl der Allergiker sei bei Menschen ab dem mittleren Alter stark angestiegen, erklärte die Kaufmännische Krankenkasse KKH heute mit Verweis auf eine eigene Analyse eigener Ver­sichertendaten.

Demnach stieg die Zahl der Pollenallergiker in der Altersgruppe zwischen 45 und 64 Jahren verglichen mit 2008 um 27 Prozent. Bei den Betroffenen ab 80 Jahren hätten sich die Zah­len mehr als verdoppelt. Mittler­weile ist der KKH zufolge jeder 20. Erwachsene ab 45 Jahren von Heuschnupfen durch Pollen be­troffen.

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Bei vielen werden die Beschwerden geringer oder verschwinden fast ganz. Im mittleren Erwachsenenalter verstärken sich die Symptome wieder, was den Anstieg ab 45 Jahren zum Teil erklärt. Dennoch werden Pollenallergien immer häufiger erst im Erwachsenenalter diagnostiziert.

Grund dafür ist laut KKH unter anderem die Luftverschmutzung. So entstünden die Aller­gien häufig in Großstädten. Kohlenstoffdioxid beschleunige das Pflanzenwachstum und die Pollenproduktion. Lagerten sich Schadstoffe wie Ozon an die Pollen an, würden sie aggressiver. So kämpften auch ältere Menschen mit allergischen Reaktionen, die früher nie Heuschnupfen hatten.

In Ballungsgebieten ist der Anteil von Menschen mit Heuschnupfen höher als in ländli­chen Gebieten. Einen negativen Einfluss hat laut KKH auch der Klimawandel. Zunehmend milde­re Winter seien darüber hinaus verantwortlich für eine längere Pollen­­flugsaison. Die Pollensai­son beginne immer früher, und die Pollen würden aggressiver. Die ersten Hasel- und Erlenpollen flögen bereits. © afp/aerzteblatt.de

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