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Pflegeschüler leiten Station in Uniklinik Leipzig

Mittwoch, 15. Januar 2020

/picture alliance

Leipzig – Angehende Pflegekräfte am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) werden bis zum 24. Januar dieses Jahres eine Station der Uniklinik leiten. Im Rahmen ihrer Ausbildung managen sie die Station F 3.2, auf der Patienten der Klinik und Poliklinik für Neurologie sowie der Klinik und Poliklinik für Angiologie betreut werden.

Die Auszubildenden werden den gesamten Stationsalltag von der Früh- bis zur Nacht­schicht selbstständig organisieren – von der Aufnahme über die OP-Vorbereitung und Nachbereitung bis zur Entlassung im angiologischen Bereich sowie der Nach­betreuung von Schlaganfall-Patienten im neurologischen Bereich.

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Auch die Gestaltung des Stationsalltags mit Visiten, Untersuchungen und Angehörigen­be­su­chen liegt in der Hand der Schüler – und damit auch die enge Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam.

Die Auszubildenden im dritten Lehrjahr werden dabei von erfahrenen Kollegen und Pra­xis­anleitern begleitet und bei Bedarf unterstützt. Sie stehen als Experten im Hintergrund immer bereit, um bei Fragen oder Unsicherheiten zu reagieren.

„Das Projekt ‚Schüler leiten eine Station‘ ist eine feste Größe in der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger am UKL geworden“, erläutert Antje Köhler-Radziewsky, die als zentrale Praxisanleiterin das Vorhaben betreut.

Es biete den Pflegeschülern die Möglichkeit, aus erster Hand zu erleben, wie ihr künftiger Arbeitsalltag aussehen werde und ihr in der Ausbildung erworbenes Wissen zu festigen und umzusetzen.

„Das bereichert unser Angebot für die Azubis sehr und motiviert hoffentlich viele Schul­abgänger, sich für eine Ausbildung als künftige Pflegefachkräfte am UKL zu entscheiden“, so Köhler-Radziewsky. © hil/aerzteblatt.de

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