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Mehr Menschen befürworten Impfungen

Dienstag, 14. Januar 2020

/miss_mafalda, stock.adobe.com

Köln – Immer mehr Menschen in Deutschland stehen Impfungen positiv gegenüber. Das zeigt eine heute veröffentlichte Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Demnach gaben 77 Pro­zent der befragten Erwachsenen an, dem Impfen „befürwortend“ oder „eher befürwortend“ gegenüberzustehen. 17 Prozent zeigten Vorbehalte und sechs Prozent lehnten eine Impfung ab. Im Vergleich zum Jahr 2012 stieg der Anteil der Impf­be­fürworter damit um 16 Prozentpunkte.

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Mehr als ein Viertel der Befragten gab aber auch an, in den vergangenen Jahren eine oder mehrere anstehende Impfungen nicht vorgenommen zu haben. 29 Prozent begründeten dies mit Angst vor Nebenwirkungen, jeder Fünfte zweifelte an dem Schutz der Impfung vor einer Krankheit.

Eltern zeigten sich Impfungen gegenüber besonders aufgeschlossen: Acht von zehn El­tern­teilen stehen ihnen der Umfrage zufolge positiv gegenüber. Nur fünf Prozent lehnen Im­pfun­gen ab. Mehr als 90 Prozent der befragten Eltern erachteten den Masernimpf­schutz von Kindern als wichtig oder besonders wichtig.

Für die Untersuchung wurden zwischen Juli und September 2018 insgesamt 5.054 Men­schen im Alter von 16 bis 85 Jahren befragt. © afp/aerzteblatt.de

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Avatar #772524
Julius Senegal
am Montag, 20. Januar 2020, 16:46

Nö, Impfgegner hatten schon damals was gegen die Pockenpflicht

die "Argumente" waren damals wie heute irrational.

Die Masernpflichtimpfung ändert ja nichts - für Normalos bleibt alles beim Alten, nur Impfgegner müssen jetzt Geld für ihre Wissenschaftsleugnung zahlen.
Avatar #49132
Geue
am Montag, 20. Januar 2020, 15:37

Panik unnötig

Na also, was soll also die panikartige Angstmache vor der - angeblichen - Zunahme der ach so vielen Impfgegner?
Die Impfgegner werden erst wieder zunehmen, wenn die Impfpflicht einige Monate oder Jahre alt ist und die ersten Impfschäden von frustrierten Zwangsgeimpften in der Presse auftauchen...
LNS

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