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Politik

Millionenförderung für Gesundheitszentren in Mecklen­burg-Vorpommern

Donnerstag, 16. Januar 2020

/lazysunbathers, stock.adobe.com

Schwerin – Mit Hilfe von EU-Geldern sollen in elf Kleinstädten und Gemeinden Mecklen­burg-­Vorpommerns Gesundheitszentren entstehen, mit deren Hilfe die medizinische Ver­sorgung auf dem Land auch in Zukunft sichergestellt werden kann.

Wie das Gesundheits- und Agrarministerium gestern in Schwerin mitteilten, wurden die Projekte im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgewählt. Sie sollen bis Ende 2023 um­gesetzt und mit insgesamt sechs Millionen Euro gefördert werden. Die Gesamtinves­ti­tions­summe wurde mit 14,5 Millionen Euro angegeben.

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Geplant sind unter anderem der Umbau des ehemaligen Jugendclubs in Thiessow auf Rügen zur Kinderarztpraxis. In Dobbertin soll ein denkmalgeschützter Dreiseitenhof zum Medizinischen Versorgungszentrum umgebaut werden.

In Neubukow, Marlow und Trib­sees sollen Gesundheitszentren neu errichtet und in Vitte auf Hiddensee das Arzthaus saniert und erweitert werden.

Eine älter werdende Bevölkerung, vielfach chronisch krank und in ihrer Mobilität einge­schränkt, benötige Betreuung in Wohnortnähe. Da sich aber auch viele Landärzte in die Rente verabschiedeten, seien innovative Lösungen gefragt, damit sich junge Ärzte auf dem Land ansiedelten, sagte Agrarminister Till Backhaus (SPD).

Die nun geförderten Projekte könnten dazu beitragen, wohnortnahe ambulante Versor­gungsstrukturen zu erhalten oder wieder aufzubauen, erklärte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Harry Glawe (CDU). © dpa/aerzteblatt.de

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