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Genforschung: Deutschland schließt sich europäischem Verbund an

Freitag, 17. Januar 2020

/sakura, stock.adobe.com

Brüssel – Im Kampf gegen gefährliche Krankheiten hat sich Deutschland einem europäi­schen Verbund zur systematischen Erfassung und Erforschung von menschlichem Erbgut angeschlossen.

Ziel ist, bis 2022 in der Europäischen Union mindestens eine Million entzifferte Genome in Datenbanken zugänglich zu machen. Damit wollen Forscher Krebs sowie seltene und kom­plexe Krankheiten besser verstehen und Therapien oder personalisierte Medikamente ent­wickeln.

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Die EU-Kommission begrüßte gestern, dass Deutschland als 21. Land bei der 2018 ge­grün­­deten Initiative mitmacht. Die Zusammenarbeit soll es erlauben, die vorhandenen Daten­banken sicher und mit Datenschutzgarantien zu verlinken.

Dass Deutschland sich angeschlossen habe, werde die Sache schneller voranbringen, er­klärte Binnenmarktkommissar Thierry Breton. © dpa/aerzteblatt.de

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Nora S.
am Samstag, 18. Januar 2020, 06:10

Eintritt erst jetzt?!

Es erstaunt mich sehr, dass Deutschland in derartige Kommission nicht schon längst beigetreten war.
LNS

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