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Vermischtes

Nicht-EU-Lebens­mittel häufiger mit Pflanzen­schutzmitteln belastet

Freitag, 17. Januar 2020

/dpa

Berlin – Importierte Lebensmittel aus Nicht-EU-Staaten überschreiten besonders häufig Grenzwerte für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Im Jahr 2018 lagen 8,8 Prozent der untersuchten Proben über dem sogenannten Rückstandshöchstgehalt, wie das Bun­des­amt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vorgestern mitteilte.

Tendenziell nehme die Zahl der Überschreitungen bei Lebensmitteln aus Nicht-EU-Staa­ten seit 2015 zu. Bei Erzeugnissen aus Deutschland war der Grenzwert 2018 nur in 1,3 Prozent der Fälle überschritten.

Der Blick auf einzelne Gemüse und Früchte zeigt: Bei Äpfeln, Karotten, Kartoffeln, Erd­beeren und Spargel stellten die Behörden kaum oder gar keine Überschreitungen fest.

Besonders häufig wurde der Grenzwert bei Bohnen mit Hülsen, Reis und Grünkohl über­schritten. Insgesamt wurden 2018 laut BVL 19 611 Proben in den Laboren der Bundes­länder auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht.

Das BVL weißt darauf hin, dass eine Überschreitung des Höchstgehalts nicht gleich­bedeutend mit einer Gesundheitsgefahr für die Verbraucher sei. Rückstandshöchstgehalte liegen demnach nie über dem gesundheitlich relevanten Grenzwert, sondern sind meist deutlich niedriger.

Bei Überschreitung des Rück­stands­höchstgehaltes in einem Lebensmittel kann der Han­del mit diesem versagt werden, auch wenn noch keine gesundheitliche Gefährdung besteht. © dpa/aerzteblatt.de

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