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Politik

Lauterbach fordert Vorrang für das Fahrrad

Montag, 20. Januar 2020

Karl Lauterbach (SPD) /dpa

Berlin – In der Diskussion um mehr Sicherheit für Radfahrer hat der SPD-Gesundheits­experte Karl Lauterbach Vorrang für Fahrräder und den öffentlichen Nahverkehr in der Verkehrsplanung der Städte gefordert. „Damit verbinden wir Umweltschutz und Gesundheitsförderung“, schrieb Lauterbach gestern bei Twitter.

„Sichere und große Radwege sowie Stellplätze für Fahrräder müssen die Priorität im Verkehrsumbau der Städte werden.“ Die Gefährdung von Radfahrern müsse gestoppt werden.

Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD dringen auf zusätzliche Maßnahmen für einen sichereren Radverkehr in Deutschland. Im Bundestag wurde am Freitag ein Antrag angenommen, der die Bundesregierung zu Nachbesserungen auffordert. Die im Rahmen einer von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geplanten Reform der Straßen­verkehrsordnung vorgesehenen Verbesserungen für Radfahrer reichten den Abgeordneten nicht.

Ein Redebeitrag in der Parlamentsdebatte sorgt derweil weiter für Diskussionen und auch Spott in sozialen Netzwerken. Der AfD-Verkehrspolitiker Dirk Spaniel sprach von einer Ungleichbehandlung der Verkehrsteilnehmer, die seine Partei nicht mitmachen wolle. Er sagte: „Sie wollen hier eine heile Märchenwelt mit Fahrrädern zeichnen, die es so gar nicht gibt. Nüchtern betrachtet sind Fahrräder in hohem Maße unpraktisch und gefährlich.

Fahrräder erfüllen die sichere und komfortable Transportaufgabe bestenfalls bei schönem Wetter und in ebenem Gelände.“ Das „Propagieren von Kindertransport auf Fahrrädern in der Stadt“ sei „fahrlässiger Umgang mit der Gesundheit Schutzbedürftiger“, sagte Spaniel. © dpa/aerzteblatt.de

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