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Politik

Hebammenverband warnt vor weiteren Kreißsaal­schließungen in Niedersachsen

Dienstag, 21. Januar 2020

/nasimi, stock.adobe.com

Leer – Der Hebammenverband Niedersachsen sieht aufgrund von dauerhaften oder tem­po­rären Kreißsaal-Schließungen eine flächendeckende Versorgung von schwangeren bezie­hungsweise gebärenden Frauen nicht mehr gewährleistet.

Frauen mit Wehen müssten teilweise erst mehrere Kliniken anfragen, ehe sie aufge­nommen würden. Es sei ein untragbarer Zustand, dass schwangere Frauen nicht sicher sein könnten, im Krankenhaus ihrer Wahl aufgenommen zu werden, oder sich das vor­handene Personal mit zu vielen anderen teilen müssten, kritisierte die Verbandsvorsit­zende Veronika Bujny.

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Nach Angaben des Verbandes wurden 2019 in Peine, Nordenham und Wittmund Kreiß­säle für immer geschlossen. Zeitweise Schließungen wie in Hannover, Emden, Friesoythe und Delmenhorst belegten zudem die ärgsten Personalnotstände.

Die Fahrtzeiten für Schwangere und Gebärende dauerten immer öfter mehr als 40 Minu­ten. Die temporär geschlossenen Kreißsäle führten zudem dazu, dass Schwangere unter Wehen abgewiesen und in weiter entfernte Kliniken fahren müssten. © dpa/aerzteblatt.de

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bluedreams54
am Dienstag, 21. Januar 2020, 19:44

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