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Politik

Digitale Gesundheitsangebote: Potenzial bei Männern

Dienstag, 21. Januar 2020

/SolisImages, stock.adobe.com

Berlin – Gesundheits- und Fitnessapps könnten „die Gesundheitskompetenz von Männern fördern und sie zu einem bewussteren Umgang mit der eigenen Gesundheit motivieren“.

Das hat Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, heu­te an­lässlich eines Kongresses für Männergesundheit in Berlin betont. Die digitalen An­ge­bote könnten aber auch Risiken bergen, beispielsweise durch nicht qualitätsgesicherte Informa­tionen oder eine zu exzessive Nutzung.

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Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Sabine Weiss (CDU), sieht in digitalen Angeboten wie Fitnessprogrammen oder Ernährungsapps eben­falls ein großes Potenzial für Prävention und Aufklärung. Das gelte gerade für „Männer, die technikaffin sind“.

Ein Teil der Männer gilt nach wie vor als Gesundheits- und Vorsorgemuffel. Zwar sind Män­ner in Deutschland seltener als Frauen krankgeschrieben. Sie sind aber häufiger überge­wichtig und erkranken beispielsweise häufiger als Frauen an Krebs.

Nur rund 45 Prozent der Männer nehmen zudem regelmäßig den Gesundheitscheckup zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes in An­spruch, bei den Frauen sind dies mehr als 48 Prozent. Die Lebenserwartung bei Geburt liegt in Deutschland für Männer mit rund 78,5 Jahren niedriger als für Frauen mit rund 83,3 Jah­ren. © afp/aerzteblatt.de

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