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Ärzteschaft

Uni Siegen und KV Westfalen-Lippe wollen innovative Versorgungskonzepte entwickeln

Dienstag, 21. Januar 2020

/Tobias Arhelger, stock.adobe.com

Siegen – Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und die Universität Sie­gen wollen im Kampf gegen den Landärztemangel ihre Kräfte bündeln und die Ansied­lung junger Ärzte in der Region Südwestfalen gemeinsam fördern.

Die Kooperation im Rahmen des Modellprojekts „Medizin neu denken“ zielt dabei auf die Erprobung innovativer Versorgungsprojekte sowie deren Überführung in die Regelversor­gung ab. Darüber hinaus stellt die KVWL der Universität für Forschungszwecke Daten und Auswertungen, zum Beispiel zur regionalen Versorgungsstruktur, zur Verfügung.

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„Wenn wir junge Ärzte für eine Niederlassung in ländlichen Regionen interessieren möch­ten, müssen wir bereits frühzeitig den Kontakt zu den Medizinstudierenden in der Region suchen, sie über ihre Möglichkeiten in der ambulanten Versorgung informieren und ihnen innovative Versorgungsmodelle anbieten“, sagte KVWL-Vorsitzender Gerhard Nordmann.

Genau dies werde nun in Siegen geschehen. Zudem werden im Rahmen der Kooperation Maßnahmen entwickelt, um Patienten, Ärzte sowie Angehörige anderer Gesundheitsbe­rufe besser zu unterstützen und zu entlasten.

Das Kooperationsprojekt „Medizin neu denken“ der Universitäten Siegen und Bonn zielt darauf ab, die medizinische Versorgung in der Region Süd-Westfalen zu modernisieren. © hil/sb/aerzteblatt.de

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