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Fortbestand des Marburger Ionenstrahl-Thera­piezentrums gesichert

Dienstag, 21. Januar 2020

/dpa

Marburg – Das neue Betriebskonzept des Marburger Ionenstrahl-Therapiezentrums (MIT) geht auf. Seit die Rhön-Klinikum AG im Sommer 2019 die technische und das Universi­tätsklinikum Gießen/Marburg (UKGM) die medizinische Verantwortung für das MIT über­nommen haben, steigen die Patientenzahlen deutlich. Vor diesem Hintergrund stehe dem Beschluss, den Betrieb des MIT langfristig fortzuführen aus Sicht des Vorstands nichts mehr entgegen, hieß es heute von Rhön.

In Marburg wird neben der Bestrahlung mit Wasserstoffionen als einem von nur zwei Zent­ren in Deutschland zusätzlich auch eine Bestrahlung mit Kohlenstoffionen angebo­ten. Aktuell wird die Partikeltherapie in Marburg bei Hirntumoren, Kopf-Hals-Tumoren, Tumoren der Leber, der Prostata, der Bauchspeicheldrüse, bei Rezidiven sowie bei Tumor­erkrankungen im Kindesalter eingesetzt.

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„Wir sind zuversichtlich, dass wir zusätzlich zu den bisher etablierten Behandlungsindika­tionen mit innovativen Studien in Zukunft noch mehr Patienten mit der Partikeltherapie helfen können“, sagte Gunther Weiß, Mitglied im Vorstand der Rhön-Klinikum AG und Vorsitzender der UKGM-Geschäftsführung.

So stehe beispielsweise die Behandlung von Patienten mit nichtkleinzelligen Lungenkar­zinomen mit Protonen oder Kohlenstoffionen bereits in den Startlöchern. Darüber hinaus stimmen Kooperationen mit renommierten Kliniken im Ausland die Verantwortlichen zu­versichtlich, dass das strahlentherapeutische Behandlungsangebot des MIT zukünftig auch weit über die nationalen Grenzen hinaus für Patienten eingesetzt werden wird. © hil/sb/aerzteblatt.de

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