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Eifeler Reha-Klinik schließt Ende Februar

Dienstag, 21. Januar 2020

/picture alliance, Hermann J. Knippertz

Nettersheim – Die insolvente Eifeler Reha-Klinik in Marmagen muss nach Angaben des Insolvenzverwalters Ende Februar schließen. Es habe sich kein Investor gefunden, der die Eifelhöhen-Klinik Marmagen übernehmen wollte, teilte Insolvenzverwalter Mark Bodden­berg heute mit.

Ein Investor hätte erhebliche Finanzmittel in die Einrichtung aus den 1970er-Jahren in­ves­tieren müssen, „so dass Investoren letztlich das Risiko gescheut haben“, stellte Bod­den­berg fest. Es fänden Gespräche mit dem Betriebsrat über einen Interessensausgleich und einen Sozialplan statt. Alle 226 Mitarbeiter erhielten die Kündigung.

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Nachdem die Bezirksregierung Köln wegen Hygienemängeln eine vorläufige Schließung der Eifelhöhen-Klinik Marmagen angeordnet hatte, stellte die Klinik im November Insol­venzantrag.

Die Behörden hatten unter anderem verschmutzte Trinkwasserbehälter und ungenügende Schutzmaßnahmen gegen multiresistente Keime beanstandet. Nach Behebung der Miss­stände wurde die Schließung schnell wieder aufgehoben.

Die Eifelhöhen-Klinik ist auf die Rehabilitation von Erkrankungen unter anderem der Be­reiche Neurologie, Orthopädie und Innere Medizin spezialisiert und hat den Angaben nach über 40 Jahre Erfahrung in der Rehabilitation. © dpa/aerzteblatt.de

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