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Hebammenstudium beginnt in Hannover ein Jahr später

Mittwoch, 22. Januar 2020

/Minerva Studio, stock.adobe.com

Hannover – Die akademische Ausbildung für Hebammen beginnt in Oldenburg, Osna­brück und Göttingen im kommenden Wintersemester – in Hannover dauert es allerdings ein Jahr länger, bis der neue Studiengang an den Start gehen kann.

Grund dafür sind geplante Baumaßnahmen an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), wie das Wissenschaftsministerium in Hannover auf Anfrage mitteilte. Für jeden Standort sind bis zu 35 Plätze für Studienanfänger geplant, sodass insgesamt bis zu 140 Studienplätze entstehen sollen.

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Im Herbst 2020 sollen die Universität Oldenburg und die Hochschule Wilhelmshaven/ Oldenburg/ Elsfleth, die Hochschule Osnabrück sowie die Universitätsmedizin Göttingen und die Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen den Anfang machen. In Hannover wird der Studiengang dann von Herbst 2021 an angeboten. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine FDP-Anfrage hervor.

Hintergrund ist ein neues Bundesgesetz. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) hatte im Sommer gesagt, Deutschland sei eines der letzten Länder, die beim Hebammenberuf kein akademisches Fachstudium vorschreiben.

Bisher werden Hebammen und Entbindungspfleger an Fachschulen ausgebildet. Zuletzt begannen jährlich rund 100 bis 120 angehende Hebammen in Niedersachsen ihre Ausbildung. © dpa/aerzteblatt.de

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