NewsAuslandWHO verschärft Warnung vor E-Zigaretten
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

WHO verschärft Warnung vor E-Zigaretten

Donnerstag, 23. Januar 2020

/Himchenko, stock.adobe.com

Genf – Die Weltgesundheitsorgansiation (WHO) hat ihre Warnung vor E-Zigaretten noch einmal verschärft. E-Zigaretten seien „ohne Zweifel“ gesundheitsschädlich und „nicht sicher“, erklärte die WHO in einem Bericht, der deutlich schärfer formuliert ist als ein Bericht aus dem vergangenen Jahr.

Darin zählt die WHO verschiedene Gesundheitsrisiken für Raucher und Passivraucher auf: Der Dampf von E-Zigaretten kann demnach Föten im Mutterleib und das Gehirn von Jugendlichen schädigen. Die WHO warnt unter anderem vor einem erhöhten Risiko von Herz- und Lungenkrankheiten.

Anzeige

Die langfristigen Folgen von E-Zigaretten könnten aber noch gar nicht bewertet werden. Besonders gefährlich seien E-Zigaretten für Schwangere, „weil sie den wachsenden Fötus schädigen können“. Auch für Heranwachsende stellen E-Zigaretten demnach eine große Gefahr dar: Nikotin mache sehr schnell süchtig und schädige dauerhaft das Gehirn.

Nach Angaben der WHO gibt es zudem keine ausreichenden Beweise für die Behauptung, dass E-Zigaretten dabei helfen, mit dem Rauchen aufhören. Es gibt demnach auch kaum Anzeichen dafür, dass E-Zigaretten Jugendliche vor noch schädlicheren Produkten be­wah­r­en: Jugendliche, die E-Zigaretten rauchen, werden demnach mit höherer Wahrschein­lich­keit auch zu konventionellen Zigaretten greifen.

E-Zigaretten, bei denen nikotinhaltige Flüssigkeit verdampft wird, haben in den vergan­ge­nen Jahren weltweit enorm an Beliebtheit gewonnen. Während sie zunächst als weni­ger gesundheitsschädliche Alternative zu herkömmlichen Zigaretten galten, wachsen inzwischen die Bedenken. In den USA wurden in den vergangenen Monaten mehr als 50 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von E-Zigaretten registriert. © afp/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #767798
Cryonix
am Freitag, 31. Januar 2020, 13:02

Spontanremission

eines apallischen Syndroms bei der WHO?
Unter dem Datum vom 29.01. sind alle 9 Punkte des unsäglichen, teils mit Lügen gespickten Traktats des WHP Q&A Papers redigiert worden!
Die vorliegende aktuelle Fassung weicht erheblich von der Erstveröffentlichung ab.

https://www.who.int/news-room/q-a-detail/e-cigarettes-how-risky-are-they
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Sonntag, 26. Januar 2020, 21:17

... WAHRHEIT und KLARHEIT: Warnungen vor E-Zigaretten sind unberechtigt!

p.s.
Soeben meldet Prof. Michael Siegel (1), dass insbesondere die "regelmäßigen" jugendlichen E-Zigaretten-Benutzer in MEHR ALS DER HÄLFTE der Fälle gleichzeitig auch Marihuana/THC (und/oder, wissentlich oder nicht, andere psychoaktive Drogen) benutzen:

»Drei Jahre in Folge (2016-2018) ergab die Nationale Jugendtabakumfrage (NTYS) der CDC, dass die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen, die schwere E-Zigaretten-Vaper waren (Konsum an 20 oder mehr Tagen pro Monat), auch Marihuana verdampfte. In allen drei Jahren hat die CDC diese Daten jedoch nicht gemeldet.« (es gilt das englische Original)

Die Instrumentalisierung eines derart GRAVIERENDEN, von offizieller Seite und seit mehreren Jahren VERSCHWIEGENEN Sachverhaltes gegen die E-Zigarette samt potenziell TÖDLICHEN FOLGEN für die nicht korrekt gewarnten Benutzer macht sprachlos.

A.S.

/1) https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2020/01/cdc-is-concealing-and-suppressing.html
Avatar #715180
DrSchnitzler
am Sonntag, 26. Januar 2020, 17:36

... WAHRHEIT und KLARHEIT: Warnungen vor E-Zigaretten sind unberechtigt!

Die genannten Aussagen der WHO sind vollkommen unhaltbar.

WAHR IST VIELMEHR:
- Herzkrankheiten bei Rauchern werden REDUZIERT (1)
- Lungenkrankheiten (oder andere gesundheitliche Folgen) bei Nichtrauchern EXISTIEREN NICHT (2)
- Es EXISTIERT KEIN "Passivrauch" (1. entsteht kein RAUCH, höchstens DAMPF, 2. ist dieser für Dritte nun erst recht völlig harmlos, s.a. (3))
- Eine tatsächliche Gefahr für Schwangere, Föten und Heranwachsende ist FREI KONFABULIERT und basiert bestenfalls auf – für den Menschen so nicht gültigen – "Laborversuchen", insbesondere sofern wir hier (immer) im Vergleich zu Tabakzigaretten reden
- Sofern "Nikotin" (allein!) "SÜCHTIG" machen soll, möge man bitte die FEHLENDE SUCHTGEFAHR von NET (Nikotinersatztherapie) begründen, insbesondere bei VOLLKOMMEN IDENTISCHER Zusammensetzung (4)
- Die "Gateway-Hypothese" ist FREI KONFABULIERT, denn seit wann kann ein ZUNEHMENDER Gebrauch von E-Zigaretten (Epidemiologisch, s.a. Bradford-Hill-Kriterium der ZEITLICHEN PRÄZEDENZ (5)) einen ABNEHMENDEN Tabakkonsum (nicht) verursachen (6)?
- SELBSTVERSTÄNDLICH helfen E-Zigaretten DOPPELT SO GUT wie NET dabei, das Zigarettenrauchen – ganz oder teilweise ("dual use") zu beenden (7).
- Geradezu VERWERFLICH ist es aber, die Todesfälle bei "gepanschten E-JOINTS" mit nikotinhaltigen E-Zigaretten in einen Topf zu werfen; das traut sich ja nicht einmal mehr die CDC (8).

Ein jeder mag zu E-Zigaretten stehen wie er will, aber ein derart UNSERIÖSES KONGLOMERAT AN LÜGEN ist nicht hinnehmbar!

Die TÄUSCHUNG DER ÖFFENTLICHKEIT soll offensichtlich eine HERABWÜRDIGUNG von Menschen bewirken, die dem ärztlichen Rat, "Rauchen ist ungesund", TATSÄCHLICH und ERNSTHAFT folgen, jedoch lediglich "die FRECHHEIT" besitzen, "Wölkchen" in den Himmel zu blasen (statt heimlich auf Nikotinkaugummis herumzukauen), wie harmlos auch immer diese nach OBJEKTIVER Lage der Dinge sind.

_____________
Der Unterzeichner stellt ausdrücklich klar, dass a) kein Interessenkonflikt besteht, und b) auch für ihn der Schutz menschlichen Lebens unverhandelbar ist.

MfkG Dr. A. Schnitzler, FAfIM, Lüneburg

Referenzen (Zugriff ggf. 26.01.2020)
(1) George J, Hussain M, Vadiveloo T et al.: Cardiovascular Effects of Switching From Tobacco Cigarettes to Electronic Cigarettes. Journal of the American College of Cardiology 2019. doi: 10.1016/j.jacc.2019.09.067 (http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0735109719381938)
(2) Polosa R, Cibella F, Caponnetto P et al.: Health impact of E-cigarettes: a prospective 3.5-year study of regular daily users who have never smoked. Scientific Reports 2017. 7:13825. doi: 10.1038/s41598-017-14043-2 (https://doi.org/10.1038/s41598-017-14043-2)
(3) https://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2019/39/dampfen__bfr_raet_vom_selbstmischen_von_e_liquids_ab-242478.html
(4) siehe "Nicorette Spray" (https://www.nicorette.de/sites/nicorette_de/files/pil_nicorette_spray.pdf)
(5) Fedak KM, Bernal A, Capshaw ZA et al.: Applying the Bradford Hill criteria in the 21st century: how data integration has changed causal inference in molecular epidemiology. http://dx.doi.org/10.1186/s12982-015-0037-4 (Zugriff 04.01.2020)
(6) https://tobaccoanalysis.blogspot.com/2019/09/e-cigarettes-are-gateway-to-smoking-so.html
(7) Hajek P, Phillips-Waller A, Przulj D et al.: A Randomized Trial of E-Cigarettes versus Nicotine-Replacement Therapy. New England Journal of Medicine N Engl J Med 2019. 380:629-637. doi: 10.1056/NEJMoa1808779 (https://doi.org/10.1056/NEJMoa1808779)
(8) https://www.cdc.gov/tobacco/basic_information/e-cigarettes/severe-lung-disease.html
Avatar #804736
sunnymarie32
am Freitag, 24. Januar 2020, 22:04

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

Einmal mehr präsentiert sich die WHO als korruptes Pharmakartell - das neueste Machwerk der WHO ist an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten:
9 Fragen, 9 mal selbst beantwortet - davon allein 6 mal mit eiskalten Lügen, 2 mal mit Quasi-Aufforderungen an unabängige Staaten, das Dampfen so weit es geht zu regulieren oder gleich ganz zu verbieten und die letzte Antwort ist die reinste Selbstbeweihräucherung.

Sorry WHO - Euer Pamphlet datiert auf den 20. Januar 2020 - einer Zeit, in der es weniger Minuten Internetrecherche bedarf, um eure Lügen aufzudecken; einer Zeit, in der Wochen nach der Bekanntgabe der CDC sogar in Hintertupfingen und auch im tiefsten Busch Afrikas angekommen ist, das die EVALI-Fälle in den USA NICHT dem Dampfen, sondern dem Konsum gepanschter Drogen anzurechnen sind...
WIEVIEL haben Euch Eure Gönner und Gegner des Dampfens für diesen Bullshit bezahlt?!

Und sorry Ärzteblatt - bei all der berechtigten Kritik, die Ihr immer und immer wieder einstecken müsst, wenn ihr mal wieder die "neuesten Studien" zum Thema Dampfen vorstellt und angesichts der Tatsache, das ihr mit Sicherheit auch Zugriff auf die seriösen Studien habt, sollte es Euch eigentlich klar sein, das die WHO mit DIESEN LÜGEN ZU WEIT gegangen ist - hättet Ihr Euch mal diesen Artikel hier gespart, statt zu Mittätern zu werden!
Avatar #767798
Cryonix
am Donnerstag, 23. Januar 2020, 20:59

Aufregen?

Ach – iwo. Nutzlos.
Bei der Unzahl gleichsam in rauschhaftem Wahn zusammengeklöppelter Lügen und Widersprüche ist sachliches Argumentieren wohl fehl am Platz. Würde ja zumindest beim Gegenüber eine irgendwie als kognitive Erreichbarkeit zu bezeichnende Eigenschaft voraussetzen.
Trotzdem nur ein Stichwort aus dem WHO Q&A Sheet: „Liquid burns skin [..]“
Dass die Mehrzahl an - besonders dermatologisch getesteten - Hautpflegeprodukten und Kosmetika große Anteile an Glycerol und Propyleglycol aufweisen, ist bisher offenbar bis in die Headquarters der WHO noch nicht vorgedrungen?

Zur Expertenkritik, die diesmal nicht an Deutlichkeit zu wünschen übrig lässt, sei auf die Stellungnahme der britischen Kollegen verwiesen. Prof. Peter Hajek lässt kein gutes Haar an diesem Traktat der WHO:
“The WHO has a history of anti-vaping activism that is damaging their reputation. This document is particularly malign.“
(wobei hier malign durchaus mit boshaft, übelwollend oder verleumderisch übersetzt werden sollte) (1)

Ach das dann doch noch: Qui bono?
Das sich die WHO zu erheblichen Anteilen aus Zuwendungen von Privatiers bzw. deren Stiftungen finanziert, ist wenig neu. Neben Melissa & Bill Gates gehören u.a. Rockefeller´s und Michael Bloomberg dazu.
Letzterer ist insoweit von Interesse, da er seit einigen Jahren den Titel eines WHO Global Ambassador for Noncommunicable Diseases and Injuries trägt und den jährlichen „WHO REPORT ON THE GLOBAL TOBACCO EPIDEMIC, 2019“ (2) aus der Taufe gehoben hat und selbstredend das Vorwort spricht. (S.17)
Ob daraus Abhängigkeiten oder gar Interessenskonflikte hervorgehen?
Bloomberg ist als Gründer aktuell über seine Village Global Venture Capital Group (3) in ein Start-Up-Unternehmen namens Hava Health investiert, dass eine E-Zigarette unter dem Namen „HALE“ herausbringen wird. (4)
Ja, richtig gelesen! Natürlich wird das keine E-Zigarette sein, sondern als “improved smoking-cessation product” bezeichnet. Reduziert schleichend den Nikotingehalt.
Ich hab dann keine Fragen mehr.

Aber: es wäre an der Zeit, sich aus den Fängen dieser von privatwirtschaftlichen Interessen durchsetzten Vereinigung mit ihrer bindenden Doktrin zu lösen. Wie es die Briten momentan mit der EU vormachen. Ob die den nächsten Schritt auch gehen?
----------------------------------------------------
(1) https://www.sciencemediacentre.org/expert-reaction-to-world-health-organisation-qa-on-electronic-cigarettes/

(2) https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/326043/9789241516204-eng.pdf

(3) https://www.villageglobal.vc/network/
Avatar #763956
dubito
am Donnerstag, 23. Januar 2020, 19:13

Und wieder geht es ums Geschäft

Wer sich die Original-Veröffentlichung der WHO angeschaut hat, muss erschüttert sein über eine derartige Ignoranz anerkannter Wissenschaft. Nicht nur, dass jegliche Quellenangabe obsolet erscheint, viele Behauptungen stehen in direktem Widerspruch zu anerkannten Studien.
Das Ergebnis wird sein, dass künftig wieder mehr Menschen rauchen: Wir haben jährlich weltweit acht Millionen Tabak-Tote – woran auch die von der WHO propagierten Nikotin-Kaugummis seit Jahrzehnten nichts ändern – es führt dazu, dass immer weniger Raucher diese deutlich weniger schädliche Möglichkeit überhaupt in Betracht ziehen.
Als Grund für dieses verantwortungslose Vorgehen der WHO bietet sich nur ihre enge Verbindung zur Pharma-Lobby an, die nicht nur an NRT-Produkten und Entwöhnungsmitteln Milliarden verdient, sondern selbstverständlich noch mehr an den Zytostatika. „E-Zigaretten“, da kein Medizinprodukt, sind ein Störfaktor. Wie die Meinungsmacht der WHO funktioniert, zeigte sie bereits mit ihrer Pandemie-Panik während der Schweinegrippe vor 11 Jahren und dem damit ausgelösten Impfstoff-Skandal.
LNS

Nachrichten zum Thema

12. Februar 2020
Berlin – Die SPD-Bundestagsfraktion fordert eine Abkehr von der Cannabis-Verbotspolitik. In einem gestern beschlossenen Positionspapier spricht sich die Regierungspartei dafür aus, den Besitz kleiner
SPD für legale Abgabe von Cannabis zum Freizeitkonsum
11. Februar 2020
Erfurt – Schockbilder auf Zigarettenschachteln sind aus Sicht des Thüringer Ge­sund­heits­mi­nis­teriums nur wenig geeignet, um vom Rauchen abzuschrecken. „Wissenschaftliche Evidenzen belegen, dass das
Ge­sund­heits­mi­nis­terium sieht wenig Nutzen in Schockfotos auf Tabakwaren
10. Februar 2020
Berlin – Wohlfahrtsverbände und Beratungsstellen haben zu einer stärkeren Unterstützung für Kinder von Suchtkranken aufgerufen. „Es ist wichtig, dass wir gerade die Kinder, die in Familien mit
Kinder von Suchtkranken benötigen mehr Unterstützung
10. Februar 2020
Erfurt – Die von den Bundesländern geplante Reform des deutschen Glücksspielmarkts stößt bei Suchtexperten weiter auf scharfe Kritik. „Die beabsichtigte Legalisierung von Online-Glücksspielen ist ein
Weiter Kritik an Legalisierung von Online-Casinos
10. Februar 2020
Brüssel – Ein Päckchen Zigaretten für 2,57 Euro in Bulgarien – oder für 11,37 Euro in Irland: Der Unterschied bei Tabaksteuern in den EU-Staaten schadet aus Sicht der EU-Kommission dem Kampf gegen
EU-Kommission bemängelt Unterschiede bei der Tabaksteuer
3. Februar 2020
Berlin – Familien mit Eltern, die psychische Probleme haben oder suchtkrank sind, sollen künftig nach dem Willen von Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­terin Franziska Giffey (SPD) mehr staatliche Unterstützung
Giffey plant mehr Hilfe für Familien mit psychisch- und suchtkranken Eltern
31. Januar 2020
Los Angeles – Regelmäßiger Alkohol- und Tabakkonsum lässt das Gehirn etwas schneller altern. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) Aufnahmen des
LNS LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER