NewsAuslandKaum noch Hoffnung auf Überlebende nach schwerem Erdbeben in der Türkei
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Kaum noch Hoffnung auf Überlebende nach schwerem Erdbeben in der Türkei

Montag, 27. Januar 2020

Nach dem Erdbeben gehen die Such- und Rettungsaktionen in der Türkei weiter. /picture alliance, AA

Istanbul/Elazig - Nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei schwindet die Hoff­nung, noch Überlebende unter den Trümmern zu finden.

Drei Tage nach dem schweren Erdbeben in der Osttürkei ist die Zahl der Todesopfer nach offiziellen Angaben auf 39 gestiegen. Von mehr als tausend Verletzten würden noch 86 im Krankenhaus behandelt, sagte Ge­sund­heits­mi­nis­ter Fahrettin Koca heute.

Anzeige

Im Bezirk Sürsürü in Elazig suchten die fast 4.000 Rettungskräfte weiter nach Überleben­den. Nach Informationen des Senders CNN Türk wurden noch zwei Menschen unter den Trümmern vermutet – die Hoffnung, sie lebend zu finden, schwand stetig.

Das Erdbeben der Stärke 6,8 hatte am Freitagabend die Provinz Elazig und angrenzende Gebiete erschüttert. Zentrum des Bebens war der 4.000-Einwohnerort Sivrice südlich der Stadt Elazig. Auch in weiten Teilen der Osttürkei nahe der Grenzen zum Irak und Syrien waren die Erschütterungen zu spüren. 45 Menschen konnten bislang le­bend geborgen werden.

Mehr als 1.600 Menschen wurden nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde Afad verletzt. Ge­sund­heits­mi­nis­ter Fahrettin Koca zufolge wurden gestern noch über hundert von ihnen im Krankenhaus behandelt, 13 davon seien lebensgefährlich verletzt.

Dem Beben folgten nach Angaben der Katastrophenschutz­be­hörde mehr als 900 Nachbeben. Tausende verbrachten aus Angst vor weiteren Er­schütterungen die Nächte bei Minusgraden in Sporthallen und Zelten. © afp/dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

28. Februar 2020
Berlin – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen protestiert gegen die wegen des Coronavirus angeordnete Quarantäne für das Rettungsschiff „Ocean Viking“ in Italien. „Die Ocean Viking in
Helfer protestieren gegen Quarantäne für „Ocean Viking“
27. Februar 2020
Rom – Das Rettungsschiff „Sea Watch“ hat in der sizilianischen Hafenstadt Messina angelegt. Man warte jetzt auf die Anweisungen der Hafenbehörden, um die aus Seenot geretteten Migranten in Quarantäne
Sea Watch hat in Messina angelegt
25. Februar 2020
Athen – Die griechische Polizei hat in der Nacht zu heute auf den Inseln Lesbos und Chios Tränengas eingesetzt, um Demonstranten auseinander zu treiben, die sich gegen den Bau neuer Migrantenlager
Migrationskrise in der Ägäis: Polizei mit Tränengas gegen Einwohner
24. Februar 2020
New York – Angesichts der humanitären Krise im Nordosten Syriens hat UN-Generalsekretär António Guterres die Öffnung eines weiteren türkisch-syrischen Grenzübergangs für Hilfslieferungen angemahnt. In
UN dringt auf weiteren Grenzübergang für Hilfslieferungen in Syrien
24. Februar 2020
Athen – Der Streit zwischen der Regierung in Athen und Einwohnern der Ägäisinseln um den Bau neuer Migrantenlager wird immer heftiger. Auf der Insel Lesbos besetzten Bewohner der Kleinstadt Mantamados
Migrationskrise in der Ägäis spitzt sich zu
24. Februar 2020
Istanbul – Bei einem Erdbeben an der iranisch-türkischen Grenze sind mehrere Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. Das Beben der Stärke 5,7 erschütterte nach Angaben der
Tote bei Erdbeben in iranisch-türkischem Grenzgebiet
20. Februar 2020
Athen – Der Flüchtlingszustrom aus der Türkei nach Griechenland in die EU dauert unvermindert an. Binnen 24 Stunden setzten nach griechischen Behördenangaben 306 Migranten aus der türkischen
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER