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Ausland

Fast 500 Menschen auf Rettungsschiffen hoffen auf sicheren Hafen

Montag, 27. Januar 2020

/picture alliance, Xinhua

Berlin – Fast 500 im Mittelmeer gerettete Flüchtlinge hoffen derzeit an Bord von zwei Rettungsschiffen auf einen sicheren Hafen in Italien oder Malta. Der Großteil der Ge­rette­ten befindet sich an Bord des Schiffes Ocean Viking, das von der Hilfsorganisation SOS Méditerranée zusammen mit Ärzte ohne Grenzen (MSF) betrieben wird.

407 Menschen seien bei verschiedenen Rettungsaktionen im Mittelmeer an Bord genom­m­en worden, berichtete MSF heute im Onlinedienst Twitter. 78 weitere Flüchtlinge waren an Bord des deutschen Rettungsschiffes Alan Kurdi der Hilfsorganisation Sea Eye.

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Es habe über das Wochenende und in der Nacht eine ganze Reihe von Rettungsaktionen für in Seenot geratene Flüchtlinge im Mittelmeer gegeben, sagte MSF-Koordinator Aloys Vimard an Bord der Ocean Viking.

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„Trotz des Winters und des schlechten Wetters verlassen viele Boote Libyen.“ Er fügte hinzu: „Die Überlebenden sagen uns, dass sich die Sicherheitslage in Libyen wegen des Konflikts verschlechtert.“ Zuletzt rettete die Ocean Viking 184 Männer, Frauen und Kinder in der Nacht zu Montag aus zwei Schlauchbooten in Seenot.

Im vergangenen Jahr hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) 1.283 Tote bei Versuchen von Flüchtlingen gezählt, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die meisten starben auf dem Weg von Nordafrika nach Italien. Insgesamt kamen in den vergangenen fünf Jahren mindestens 19.164 Migranten im Mittelmeer ums Leben. © afp/aerzteblatt.de

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