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Politik

Baden-Württemberg fördert Niederlassung von Hausärzten auf dem Land

Montag, 27. Januar 2020

/Thomas Reimer, stock.adobe.com

Stuttgart – Das Land Baden-Württemberg wird in den kommenden zwei Jahren jeweils zwei Millionen Euro als Starthilfe für künftige Hausärzte im ländlichen Raum zur Verfü­gung stellen. Das teilte der Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) heute in Stuttgart mit.

Ziel ist es, Ärzte zu motivieren, in der ambulanten ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum tätig zu werden. Dafür seien „in erster Linie gute Rahmenbedingungen notwendig“, sagte Lucha. Mit dem Förder­programm leiste man bei den Investitionskosten einen wich­ti­gen Beitrag.

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Der Minister betonte, es handele sich jedoch nur um einen Baustein von vielen notwen­digen. „Hier müssen ärztliche Selbstver­waltung, Bund, Land und Kommunen gemeinsam daran arbeiten“, betonte er.

Konkret erhält ein Hausarzt bis zu 30.000 Euro Landesförderung, wenn er sich in Baden-Württemberg in einer ländlichen Gemeinde niederlässt, deren hausärztliche Versorgung nicht oder in naher Zukunft nicht mehr gesichert ist.

Förderfähig sind Investitionskosten wie der Erwerb oder die Errichtung der Praxis sowie Ausgaben für die Ausstattung. Die Gemeinde muss dazu in einem Planungsbereich liegen, der nach den Kennzahlen der Bedarfsplanung offen beziehungsweise partiell geöffnet ist. Darüber hinaus werden nur Gemeinden des ländlichen Raums im Förderprogramm be­rücksichtigt. © hil/aerzteblatt.de

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kairoprax
am Montag, 27. Januar 2020, 19:15

2x2 Millionen?

wir wissen doch alle, was die Einrichtung einer Praxis kostet.
2 Millionen sind das Staretkapital für zehn Ärzte.
Gut, daß ist besser als ein feuchter Händedruck.
Es zeigt aber auch, wie wenig den Regierenden an den Hausärzten tatsächlich gelegen ist.
Derselbe Betrag, allerdings nicht in Million , sondern in Milliarden, wird von der baden-württembergischen Landesregierung in die Krankenhäuser investiert - allerdings nicht als Darlehen sondern voll zu Lasten der Steuerzahler als Investition.
Fair ist das Leben nicht ... und die Politiker schon zweimal nicht
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