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Ameos setzt nach Führungswechsel weiter auf außertarifliche Einigung

Dienstag, 28. Januar 2020

/dpa

Aschersleben – Der Führungswechsel beim Krankenhausbetreiber Ameos hat an der Posi­tion des Konzerns im Tarifstreit mit den Angestellten zunächst nichts geändert. „Im Mo­ment setzen wir weiter auf unser bestehendes Angebot“, sagte der neue Regional­ge­schäftsführer für Ameos Ost, Frank-Ulrich Wiener, heute.

Der Konzern sei aber gesprächsbereit, betonte Wiener, der erst gestern als Nachfolger des freigestellten bisherigen Regionalgeschäftsführers Lars Timm vorgestellt worden war.

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An den Ameos-Krankenhäusern in Aschersleben-Staßfurt, Bernburg und Schönebeck (alle Salzlandkreis) sowie Haldensleben in der Börde waren gestern rund 600 Beschäftigte in einen unbefristeten Streik getreten.

Die Angestellten fordern einen Tarifvertrag, den hatte Wieners Vorgänger Timm entschie­den abgelehnt. Der Krankenhauskonzern hatte seinen Mitarbeitern stattdessen Einzelver­träge mit moderaten Lohnsteigerungen angeboten.

Das Angebot ist bislang bis Ende Januar befristet, in den kommenden Tagen will der Kon­zern entscheiden, ob das Angebot verlängert wird. © dpa/aerzteblatt.de

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