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Ausland

Mehr als 400 Migranten dürfen in Italien an Land

Dienstag, 28. Januar 2020

/picture alliance, Susanne Friedel, SOS Mediterranee

Rom – Die mehr als 400 im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge an Bord des Rettungs­schiffs „Ocean Viking“ dürfen im süditalienischen Tarent an Land gehen. Das teilte die Hilfsorga­nisation Ärzte ohne Grenzen (MSF), die das Schiff zusammen mit der Organi­sation SOS Méditerranée betreibt, heute im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

In den vergangenen vier Tagen konnten bei mehreren Rettungsaktionen im Mittelmeer insgesamt fast 650 Menschen an Bord von drei Rettungsschiffen geholt werden. Zuletzt rettete die spanische Hilfsorganisation Open Arms heute Morgen 102 Menschen aus internationalen Gewässern, wie sie bei Twitter mitteilte.

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Insgesamt befinden sich nun 158 Menschen an Bord des gleichnamigen Schiffes. An Bord des deutschen Rettungsschiffes „Alan Kurdi“ der Hilfsorganisation Sea Eye harren 78 wei­tere Migranten aus. Das Schiff brach gestern in Richtung Italien auf, nachdem Malta ihm das Anlegen verweigert hatte.

Im vergangenen Jahr hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) 1.283 Tote bei Versuchen von Flüchtlingen gezählt, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die meisten starben auf dem Weg von Nordafrika nach Italien. Insgesamt kamen in den ver­gang­enen fünf Jahren mindestens 19.164 Migranten im Mittelmeer ums Leben. © afp/aerzteblatt.de

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