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Ärzteschaft

Pocketleitlinie zur Harninkontinenz bei geriatrischen Patienten

Donnerstag, 30. Januar 2020

/Srdjan, stock.adobe.com

Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat eine Kurzfassung ihrer S2e-Leitlinie „Harninkontinenz bei geriatrischen Patienten, Diagnostik und Therapie“ heraus­gegeben.

Die interdisziplinäre DGG-Arbeitsgruppe „Inkontinenz“ unter der Leitung von Andreas Wiedemann hatte die Langfassung der Leitlinie erstmals 2005 veröffentlicht und seither regelmäßig aktualisiert. Basis der neuen Kurzfassung ist die Version der Leitlinie vom September 2019.

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Die Pocketleitlinie gibt gezielte Handlungsempfehlungen im Umgang mit dem Tabuthe­ma Inkontinenz. Sie enthält zu diesem Zweck alle aktuellen Handlungsempfehlungen im Umgang mit dem Thema Inkontinenz mit Angabe der Evidenz. „Der Anwender weiß, wo­rauf die jeweilige Empfehlung beruht und wie stark sie ist“, so Wiedemann.

An der Leitlinie und deren Kurzfassung hat ein interdisziplinäres Team aus Geriatern und Urologen gearbeitet, die sowohl klinisch als auch niedergelassen tätig sind. Rund 500 Studien haben sie dafür gesammelt, gesichtet und im Hinblick auf Anwendungspotenzi­ale für ältere Patienten mit Harninkontinenz bewertet.

Die Leitlinie wurde von den Mitgliedern der AG Inkontinenz nach eigenen Angaben neu­tral, unabhängig und ohne Finanzierung oder Aufwandsentschädigung von dritter Seite erstellt. © hil/aerzteblatt.de

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