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Patienten- und Mitarbeiterrekord beim Universitätsklinikum Leipzig

Donnerstag, 30. Januar 2020

/picture alliance

Leipzig – Die Mitarbeiter des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) haben im vergangenen Jahr so viele Patienten wie noch nie stationär betreut – nämlich 58.300. Das sind drei Prozent mehr als 2018. 2009 waren es noch 50.721 Fälle gewesen.

„Das ist für uns natürlich ein bedeutsames Zeichen für das große Vertrauen, dass die Patienten in unsere Arbeit haben“, sagte Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL, jetzt beim Neujahrsempfang des Universitätsklinikums.

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„Ein Anstieg um drei Prozent der behandelten Fälle ist auch eine Herausforderung an die Kapazitäten“, betonte Josten. Es sei daher nötig, das UKL weiter auszubauen. Dies sei zum Beispiel für den Campus Liebigstraße mit dem Aufsichtsrat und dem Freistaat Sachsen bereits abgestimmt. Das UKL setze aber auch auf eine Erweiterung der ambulanten Ver­sorgung und auf Kooperationen.

Exemplarisch dafür sei die im Herbst begonnene Zusammenarbeit mit dem Klinikum Al­ten­burger Land, bei der Krebsexperten des UKL die Ärzte vor Ort unterstützten. Weitere Fachgebiete und Krankenhäuser sollen folgen.

„Wir wollen so dazu beitragen, die Versorgung in der Fläche sicherzustellen und den Menschen gleichzeitig einen unkomplizierten Zugang zu Spezialisten der universitären Maximalversorgung anzubieten“, führte Josten aus.

Entscheidend für die hohe Qualität der Versorgung sei vor allem die tägliche Arbeit der Beschäftigten des Universitätsklinikums, am Patienten ebenso wie in den unterstütz­en­den Bereichen.

„Wir sind auch hier im letzten Jahr wieder gewachsen und haben nun 228 Vollkräfte mehr an Bord als Ende 2018“, erläuterte Robert Jacob, Kaufmännischer Vorstand des UKL. Zu den neu gewonnenen Mitarbeitern gehörten auch zusätzliche 70 Vollkräfte in der Pflege. „Dass uns dies angesichts des derzeit schwierigen Arbeitsmarktes gelungen ist, spricht für unsere Attraktivität als Arbeitgeber“, so Jacob.

Insgesamt seien am Universitätsklinikum und der Medizinischen Fakultät inzwischen 7.300 Menschen tätig, einschließlich 887 Auszubildender. „Gerade darüber freuen wir uns sehr, denn es zeigt, dass sich nach wie vor junge Menschen für die Tätigkeit in der Pflege und im Gesundheitsbereich begeistern“, so Josten. © hil/aerzteblatt.de

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