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Pflegegrad für mehr Menschen in Niedersachsen

Donnerstag, 30. Januar 2020

/dpa

Hannover – Im vergangenen Jahr haben rund 95.000 Menschen in Niedersachsen erst­ma­lig einen Pflegegrad zugesprochen bekommen. Wie der Medizinische Dienst der Kranken­versicherung Niedersachsen heute mitteilte, waren das 2.000 Versicherte mehr als im Jahr 2018.

Die Zuerkennung eines Pflegegrades ist Voraussetzung, um Leistungen aus der gesetz­li­chen Pflegever­sicherung zu bekommen. Rund 400 Pflegegutachter in Niedersachsen prü­fen die Anträge und besuchen dazu die betroffenen Menschen zu Hause oder im Heim.

Nur etwa 14 Prozent der Anträge wurden in einem Pflegeheim begutachtet. Daraus folge, dass die meisten Pflegebedürftigen zu Beginn der Betreuung noch zu Hause leben, er­klär­te ein Sprecher des Medizinischen Dienstes.

Die Gesamtzahl der Pflegeanträge liegt allerdings höher, weil viele Menschen, die bereits Mittel aus der Pflegekasse bekommen, einen Antrag auf eine höhere Einstufung gestellt haben. Insgesamt wurden 2019 bei 204.286 Menschen Pflegegrade festgestellt, 2018 waren es noch 184.992 Menschen.

Am häufigsten wurde zu etwa einem Drittel der Pflegegrad II zuerkannt. In fast der Hälfte der Fälle wurde Pflegegeld bewilligt, das gezahlt wird, wenn sich Pflegebedürftige zu Hause betreuen lassen, etwa von Angehörigen.

2017 bekamen 390.000 Menschen in Niedersachsen Geld aus der Pflegever­sicherung, etwa ein Viertel davon war in stationären Pflegeeinrichtungen. Jüngere Zahlen liegen derzeit nicht vor. © dpa/aerzteblatt.de

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