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Mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen

Freitag, 31. Januar 2020

/Paolese, stockadobecom

Berlin – Die Deutschen haben noch nie so häufig wegen psychischer Erkrankungen bei der Arbeit gefehlt wie im vergangenen Jahr. Das zeigt eine aktuelle Vorabauswertung des Ge­sundheitsreports 2020 der Techniker Krankenkasse (TK), wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten.

Demnach fehlten die Versicherten im Schnitt an 2,89 Tagen wegen einer psychischen Er­krankung wie zum Beispiel einer Depression. Im Jahr zuvor waren es noch 2,77 Arbeitsun­fähigkeitstage, im Jahr 2017 insgesamt 2,71 Tage.

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„Psychische Erkrankungen sind für rund 19 Prozent aller Fehlzeiten verantwortlich, das ist der höchste Wert im Vergleich zu anderen Diagnosen – noch vor Rückenbeschwerden und Erkältungskrankheiten“, sagte Albrecht Wehner von der TK.

Insgesamt sind die Fehltage den Daten zufolge jedoch leicht rückläufig. So waren Arbeit­nehmer im vergangenen Jahr im Schnitt 15,37 Tage krankgeschrieben. Im Jahr zuvor waren es 15,49 Tage. Ein Grund für den Rückgang ist laut Krankenkasse die 2019 weniger stark ausgeprägte Erkältungswelle. © kna/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Donnerstag, 13. Februar 2020, 23:33

Inflationärer Gebrauch

von GO-Nrn und Diagnosen der Psychosomatik durch psychosomatisch immer besser ausgebildete Ärzte dürfte da die Ursache sein.
Leider führt die generöse Verteilung von F-Diagnosen zu einem ungeahnten Nebeneffekt: Den Ausschluss von Versicherungen aller Art! Sobald in der Anamnese eine F-Diagnose vorliegt, erfolgt der Ausschluss vom Abschluss von Lebens-, Kranken- und Unfallversicherungen, die Absicherung größerer Anschaffungskredite oder von Hypotheken wird für viele Jahre nicht möglich bzw nur mit hohen Risikozuschlägen und Ausschlüssen!
Avatar #720508
e.ne
am Donnerstag, 13. Februar 2020, 09:55

Rechnerisch denken

Wenn einen viel warnt, sollte man sich nicht ins Auto setzen.
Manche sind aber auf das Auto angewiesen.
Wenn man eine Cystitis vermeiden kann, wenn man sich einen Tag mit einer Wärmflasche auf dem Bauch (nach dem Abend/Nacht/Wochenende zuvor schon) und viel Tee gönnt - ist das doch vernünftig. Im Gegensatz
z.B. zu einer aufsteigenden Blasen-Nierenbeckenentzündung mit womöglich 3-4 Wochen Kranken­haus­auf­enthalt (weil der Arzt die falschen Medikamente gibt oder nur "3 Tage" und das mehrfach hintereinander bis zur Resistenz) und anschliessender Kur.
Avatar #720508
e.ne
am Donnerstag, 13. Februar 2020, 09:45

2-3+ Fehltage im Jahr zusätzlich zur Gesunderhaltung b.Bedarf erforderlich

Jeden Tag sind wir abends kleiner als morgens, wenn wir aufstehen.
Jeden Tag gehen wir aus dem Haus und bleiben nicht erhalten.
Wir werden nieder gedrückt, angerempelt, beleidigt, verleumdet usw.
Belastend können schon die merkwürdigen Gedanken, Gefühle Anderer sein. Die können zu Monaten Krankehitsausfall führen.
Dazu zählen muss man die Fehl/Ausfallzeiten: "Unfälle" im Haushalt, Arbeit, Wege von/zur Arbeit - und: Straßenverkehr oft genug mit Todesfolge.
"Worte können töten"! Bibel
Avatar #720508
e.ne
am Donnerstag, 13. Februar 2020, 00:49

Wäre doch tolerierbar - wenn es so wäre

Zwischen psychisch und psychosomatisch und somatisch und umgekehrt
und Gender und Familiär usw
sind ja die Unterschiede nicht so groß und schon gar nicht klar abgrenzbar.
"Psychisch" ist schlecht/ungünstig? aber "Rücken" ist gut? Kein Problem.
Der Magen? Das Knie? Der Trigeminus? Neuralgie (Vielleicht ist ja der Chef nächste Woche zurück haltender/überlegter/freundlicher).
Wenn man nur wüßte, wo diese Psyche lokalisiert ist ...dann könnte man ja
LNS

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