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Politik

Niedersachsen will Schutz von Kindern vor Missbrauch stärken

Freitag, 31. Januar 2020

/Elena, stock.adobe.com

Hannover – Mit einem Bündel von Maßnahmen will Niedersachsen den Schutz von Kin­dern vor sexuellem Missbrauch stärken, nachdem der hundertfache Missbrauch auf einem Campingplatz in Lügde Schwachstellen offenbart hatte.

„Wir müssen immer wieder analysieren, ob unsere Maßnahmen greifen, ob sie ausrei­chen“, sagte Sozialministerin Carola Reimann (SPD) heute im Landtag in Hannover. „Im Kinder­schutz sind wir gemeinsam gefordert, mit vereinten Kräften Kindesmissbrauch konsequent zu bekämpfen.“

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SPD und CDU legten einen Forderungskatalog mit Verbesserungen vor, der grundsätzlich auf Unterstützung aller Parteien im Parlament stieß. Über eine Umsetzung berät zunächst der Sozialausschuss.

Wie Ministerin Reimann betonte, werde unter anderem eine stärkere Kontrolle der kommuna­len Jugendämter durch das Land geprüft. Im Gespräch sei die Schaffung einer Fachaufsicht des Landes.

Bei dem vor einem Jahr bekannt gewordenen Missbrauchsfall im westfälischen Lügde waren massive Behördenfehler ans Licht gekommen. So hatte das Jugendamt im be­nachbarten Hameln einem der Haupttäter trotz mehrerer Hinweise auf sexuell über­griffiges Verhalten die Pflegschaft für ein Mädchen übertragen. © dpa/aerzteblatt.de

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