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Krankenschwester am Uniklinikum Leipzig lebensbedrohlich verletzt

Montag, 3. Februar 2020

/dpa

Leipzig – Ein 27 Jahre alter Mann hat am vergangenen Freitagabend eine Kranken­schwes­­ter des Leipziger Universitätsklinikums mit einem Messer angegriffen und lebens­bedrohlich verwundet. In einem öffentlichen Bereich der Klinik habe der Mann die Frau „mit einem Messer mehrfach verletzt“, teilte das Krankenhaus gestern mit.

Mitarbeiter eine Sicherheitsdienstes überwältigten nach Angaben der Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter auf dem Gelände des Klinikums. Sie übergaben ihn der Polizei. Die Frau wurde laut Universitätsklinikum medizinisch versorgt und „unverzüglich ope­riert“. Den Angaben zufolge ist ihr Zustand inzwischen stabil.

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Ein Ermittlungsrichter erließ vorgestern Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Täter, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte. Es bestehe der dringende Tatverdacht des ver­suchten Mordes. Nach ersten Erkenntnissen hätten sich die Krankenschwester und der 27-Jährige nicht gekannt, so die Staatsanwaltschaft.

Christoph Josten, medizinischer Vorstand des Uniklinikums, zeigte sich gestern bestürzt. „Einen solchen Angriff auf unsere im Dienst befindlichen Mitarbeiter in unserem Haus, einem Klinikum, hat es noch nicht gegeben. Und wir werden alles unternehmen, damit sich so etwas nicht wiederholen kann“, teilte er mit. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #711738
hannes195x
am Montag, 3. Februar 2020, 20:56

Null Hemmschwelle....wo wird das noch enden ?

Unfassbar ! Das unterste Strafmaß für eine solche Tat sollte bei mind. 15 Jahren Haft für solche Verbrechen angesetzt werden ! (ohne vorzeitige Haftentlassnung!)
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