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Gebärmutter­halskrebs: Weniger stationäre Behandlungen

Dienstag, 4. Februar 2020

Mehr als 200 HPV-Typen sind bekannt. Davon können nur wenige (12) einen Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) verursachen. HPV 16 und 18 werden dabei in Tumorgewebe am häufigsten nachgewiesen. /Kateryna_Kon - stock.adobe.com

Wiesbaden – In Deutschland sind im Jahr 2017 rund 14.500 Frauen aufgrund eines Ge­bärmutter­hals­krebs stationär behandelt worden. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mit.

Damit sank die Zahl der stationären Behandlungen wegen der nahezu ausschließlich durch sogenannte HP-Viren übertragenen Krebsart innerhalb von zehn Jahren um zehn Prozent.

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Drei Viertel der Betroffenen waren 45 Jahre oder älter. Im Zehnjahreszeitraum zwischen 2007 und 2017 starben pro Jahr durchschnittlich 1.570 Frauen daran.

Das entsprach laut amtlicher Statistik eineinhalb Prozent aller krebsbedingten Todesfälle in der weiblichen Bevölkerung. Die häufigste Krebserkrankung mit Todesfolge bei Frauen in Deutschland ist Brustkrebs mit einem Anteil von 19 Prozent. © afp/aerzteblatt.de

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