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Vermischtes

Leseschwäche kann Gesundheit gefährden

Mittwoch, 5. Februar 2020

/Robert Kneschke, stock.adobe.com

Mainz – Die Stiftung Lesen und der AOK-Bundesverband warnen vor Gesundheitsschäden durch mangelnde Lese- und Schreibfähigkeit. Deswegen hat das gemeinsame Projekt „Heal – Health Literacy im Kontext von Alphabetisierung und Grundbildung“ Empfeh­lungen erarbeitet, wie die Stiftung heute in Mainz mitteilte.

„Wenn Menschen beispielsweise den Beipackzettel eines Medikaments nicht verstehen, weil sie nicht richtig lesen und schreiben können, so kann dies gesundheitsschädliche Folgen haben“, sagte AOK-Präventionsexperte Kai Kolpatzik.

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Wenn Allergiker die Nährwertangaben auf Lebensmitteln nicht richtig lesen könnten, könne das sogar lebensbedrohlich sein.

Die Lese- und Schreibfähigkeit im Bereich der Gesundheitsversorgung solle in vier Hand­lungs­bereichen gestärkt werden: Vernetzung von Akteuren, Gestaltung von Rahmen­be­din­g­ungen, Erreichung und Ansprache von Zielgruppen sowie Einbezug von Chancen und Implikationen der Digitalisierung.

„Unser Ziel ist es, Menschen in ihrem Alltag zu stärken und dafür zu sorgen, dass sie ihr Leben selbstbestimmt gestalten“, sagte die Leiterin des Instituts für Lese- und Medienfor­schung bei der Stiftung Lesen, Simone C. Ehmig.

Die Heal-Projektpartner empfehlen zudem dem Bundesministerium für Bildung und For­schung, einen Förderschwerpunkt zu diesem Themenfeld zu initiieren. © kna/aerzteblatt.de

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