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Ausland

Caritas kritisiert Trump für Aufhebung des Landminenverbots

Mittwoch, 5. Februar 2020

/diy13, stock.adobe.com

Berlin – Caritas international hat die Aufhebung des Landminenverbots durch die USA als „absolut falsches Signal“ kritisiert. Die Begründung der US-Regierung, Minen würden Le­ben schützen, sei „fadenscheinig“, erklärte Caritas-Präsident Peter Neher gestern.

In einer höchst umstrittenen Entscheidung hatte US-Präsident Donald Trump in der ver­gangenen Woche den Landminen-Bann für die Streitkräfte seines Landes aufgehoben.

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„Landminen sind heimtückische Waffen, die das Leben und die Gesundheit der Menschen auf perfide Art und Weise bedrohen“, erklärte der Caritas-Chef.

Besonders häufig seien Zivilisten die Opfer, darunter vor allem Kinder. Nach Angaben des Landminen-Monitors wurden 2018 weltweit fast 7.000 Menschen durch Sprengfallen ge­tötet oder verletzt.

Die 1999 in Kraft getretene Ottawa-Konvention zum Verbot von Landminen wurde bis­lang von mehr als 160 Staaten unterschrieben, nicht aber von Großmächten wie den USA, Russland und China.

Trumps Vorgänger Barack Obama hatte den US-Streitkräften 2014 den Einsatz von Anti-Personen-Minen allerdings untersagt und die Zerstörung der Be­stän­de angeordnet.

Anti-Personen-Minen werden in Konflikten überall auf der Welt eingesetzt und gelten als besonders heimtückische Waffen. Sie können auch Jahre nach Ende eines Konflikts Zivilisten töten oder verstümmeln. © afp/aerzteblatt.de

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