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Drohnentransport zwischen Krankenhäusern erfolgreich getestet

Mittwoch, 5. Februar 2020

Eine Drohne vom Hersteller Globe UAV fliegt über dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses. Das Projekt „Medifly Hamburg“ testet mit einem unbemannten Luftfahrzeug den schnellen Transport medizinischer Proben. /picture alliance, Daniel Bockwoldt

Hamburg – Eine unbemannte Flugdrohne für den eiligen Transport von medizinischen Gewebeproben zwischen zwei Krankenhäusern ist in Hamburg erfolgreich getestet wor­den.

Die Drohne absolvierte heute sechs Flüge über die fünf Kilometer lange Distanz zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus in Wandsbek-Gartenstadt und dem Marienkrankenhaus Hohenfelde, teilte das Forschungsprojekt Medifly mit.

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Die daraus gewonnenen Erkennt­nisse sollen in einen Probebetrieb über mehrere Monate einfließen. Medifly will herausfinden, ob eilige Gewebeproben mit einer Drohne zuver­lässig und si­cher transportiert werden können.

Während einer Operation werden oft Proben ent­nom­men, die sofort von einem Patholo­gen untersucht werden müssen. Die Operation wird so lange unterbrochen. Weil manche Krankenhäuser aber keine Patholo­gie mehr beschäftigen, werden die Proben von einem Kran­kenwagen mit Blaulicht durch die Stadt gefahren.

Für die Drohnenflüge über dem Stadtgebiet waren umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, die über mehrere Monate mit den beteiligten Behörden geplant und abge­stimmt wurden.

„Wir haben heute einen großen Schritt für die zukünftige Nutzung von Drohnensystemen getan“, sagte Projektleiter Boris Wechsler. „Weitere Drohnenprojekte werden folgen.“

Wirtschafts- und Innovationssenator Michael Westhagemann (parteilos) erklärte, die Tech­nologie der unbemannten Luftfahrtsysteme biete der deutschen Wirtschaft viele Po­tenziale und Wachstumschancen. „Bei diesem Projekt ist der konkrete Nutzen für Anwen­der und Allgemeinheit klar zu erkennen.“ © dpa/aerzteblatt.de

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