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DRK erstattet nach Sicherheitslücke beim Datenschutz Strafanzeige

Donnerstag, 6. Februar 2020

/dpa

Potsdam – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Brandenburg hat nach Bekanntwerden einer Sicherheitslücke beim Datenschutz beim Landeskriminalamt Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Gleichzeitig würden die Prüfungen zur IT-Sicherheit fortgesetzt, teilte der Landesverband gestern mit.

Anfang der Woche hatte der DRK-Landesverband bekanntgegeben, dass auf vier seiner Internetseiten Sicherheitslücken entdeckt wurden. Die Seiten wurden gesperrt. Weiter­führende interne Sicherheitsprüfungen seien eingeleitet und eine Firma mit einer exter­nen Prüfung beauftragt worden.

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Vermutlich von November bis Februar sei es möglich gewesen, die Passwörter der betroffe­nen Seiten auszulesen, wie die Sprecherin des Landesverbandes Brandenburg, Marie-Chris­tin Lux, sagte. Durch einen Hinweis war das DRK auf die Lücke aufmerksam geworden.

Nach derzeitiger Kenntnis sei es Angreifern potenziell möglich gewesen, über die Webseite des Kreisverbands Märkisch-Oder-Havel-Spree mehr als 110.000 Einsatzdaten von Kranken­transporten einzusehen.

Über das Erste-Hilfe-Portal des Landesverbands seien zudem personenbezogene Daten von Kursteilnehmern einsehbar gewesen.

Weiterhin betroffen waren die Internetseiten des Kreisverbandes Niederbarnim und des Kreisverbandes Uckermark-West/Oberbarnim. Der Vorfall sei an die Landesbeauftragte für Datenschutz gemeldet worden. © dpa/aerzteblatt.de

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