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Mitarbeiter der Charité Facility Management im Warnstreik

Donnerstag, 6. Februar 2020

/dpa

Berlin – Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter der Charité Facility Management (CFM) heute zu einem ganztägigen Warnstreik für höhere Löhne aufgerufen. Bestreikt wurden unter anderem der Kranken- und Medikamententransport.

Seit den frühen Morgenstunden legten rund 250 Mitarbeiter ihre Arbeit nieder, wie Verdi-Streikleiter, Marco Pavlik, sagte. Durch den Warnstreik habe es zeitweise keine internen Krankentransporte im Bettenhaus der Charité gegeben. Im Laufe des Tages sollte über wei­tere Warnstreiks entschieden werden.

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Die Arbeitgeberseite sah den Warnstreik gelassen. Es gebe keine erheblichen Beeinträchti­gun­gen für den Krankenhausbetrieb, so eine Sprecherin der CFM. Nach ihren Angaben streik­ten lediglich rund drei Prozent der Beschäftigten.

Verdi fordert für die CFM einen einheitlichen Tarifvertrag, der dem des öffentlichen Dienstes (TVÖD) entspricht. Demnach soll kein Stundenlohn unter 12,63 Euro und die wöchentliche Arbeitszeit bei 38 Stunden liegen. Zudem wird eine einheitliche Urlaubsregelung mit 30 Tagen sowie eine Jahressonderzahlung gefordert.

Bei der CFM, einer Tochter der Charité, arbeiten laut Verdi rund 2500 Beschäftigte. Zu ihren Aufgaben gehören Dienstleistungen wie Abfallentsorgung, Transporte und Reinigung. © dpa/aerzteblatt.de

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