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Politik

Krankenhäuser rufen Landesregierung in Sachsen-Anhalt zu Investitionen auf

Dienstag, 11. Februar 2020

/Bumann, stockadobecom

Magdeburg – Die Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt (KGSAN) hat die Landesregie­rung zu millionenschweren Investitionen in die Kliniken des Landes aufgefordert.

Konkret fordert der Interessenverband der Krankenhausbetreiber in einem offenen Brief, das von Sozial­mini­sterin Petra Grimm-Benne (SPD) vorgelegte kreditfinanzierte Investi­tions­­programm in Höhe von insgesamt 700 Millionen Euro zu unterstützen.

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„Die chronische Unterfinanzierung ist allgegenwärtig“, heißt es in dem Brief. „Wenn sich jetzt nichts tut, Sie jetzt nicht reagieren, werden wir eine bedarfsgerechte Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger bald nicht mehr sicherstellen können“, warnt der Inter­essenverband.

Die Kliniken beklagen schon seit Jahren, dass das Land Sachsen-Anhalt zu wenig in die Häuser investiere. Grimm-Benne, in deren Verantwortung die Krankenhäuser fallen, hatte vorgeschlagen, über die Investitionsbank 700 Millionen Euro in die Krankenhäuser zu investieren.

Die landeseigene Bank soll dafür Kredite aufnehmen, das Land Zinsen und Tilgung über­nehmen. Der Vorschlag sieht vier jährliche Zahlungen von 175 Millionen Euro vor. Die CDU lehnte den Vorschlag bislang als nicht finanzierbar ab. © dpa/aerzteblatt.de

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