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Deutsches Rotes Kreuz will Loreley-Kliniken nicht übernehmen

Dienstag, 11. Februar 2020

/picture alliance, Thomas Frey

St.Goar/Oberwesel – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat nicht vor, einen Mehrheitsanteil an den Loreley-Kliniken in St. Goar und Oberwesel zu übernehmen. Das teilte der DRK heute mit. Zuvor hatten Rhein-Zeitung und SWR berichtet.

Zu der Entscheidung hätten nach einer intensiven Prüfung die Gutachten zweier Beratungs­institute und die eigene Einschätzung der Möglichkeiten für einen dauerhaften wirtschaftli­chen Betrieb der Kliniken beigetragen, erklärte der Geschäftsführer der DRK-Trägergesell­schaft Süd-West, Bernd Decker.

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Er verwies unter anderem auf die „zunehmend unsäglichen Entscheidungen und Vorgaben der Bundesgesundheitspolitik“. Zudem wolle sich die DRK Trägergesellschaft Süd-West auf ihre geplante Zusammenlegung der Kliniken in Altenkirchen und Hachenburg im Wester­wald konzentrieren.

Der christliche Haupteigentümer der Loreley-Kliniken, der Krankenhaus- und Altenheim­kon­zern Marienhaus, hatte im vergangenen Jahr überraschend seinen Rückzug ange­kün­digt und viel Protest hervorgerufen.

Die übrigen Gesellschafter, die neue Verbandsgemeinde Huns­rück-Mittelrhein sowie die Kleinstädte St. Goar und Oberwesel, suchen nun weiter nach einem Investor. © dpa/aerzteblatt.de

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