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Ausland

Ureinwohner in Australien noch immer benachteiligt

Mittwoch, 12. Februar 2020

/Rafael Ben-Ari, stock.adobe.com

Canberra – Die Lebensverhältnisse der australischen Ureinwohner verbessern sich nach Angaben der Regierung nur langsam. Das gilt etwa für die Lebenserwartung.

So sterben bei den Ureinwohnern die Männer im Schnitt mit 71,6 Jahren, die Frauen mit 75,6 Jahren – etwa acht Jahre früher als andere Australier, wie aus einem heute vorge­stellten Regierungs­bericht hervorgeht.

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Der Report trägt den Titel „Closing The Gap“ („Die Lücke schließen“) und soll seit 2008 helfen, die Lebensbedingungen der Ureinwohner zu verbessern. Er blickt auf Bereiche wie Kindersterblichkeit, Arbeit und Schule.

In fünf der sieben Kategorien ist das Land demnach aktuell nicht ausreichend auf dem Weg zu den Zielen. Die Ergebnisse seien nicht gut genug, räumte der australische Regie­rungs­chef Scott Morrison ein. „Das ist traurigerweise immer noch wahr.“

Drei Prozent der rund 25 Millionen Australier sind Ureinwohner, die allermeisten davon werden unter dem Oberbegriff Aborigines zusammengefasst. Sie lebten bereits mehr als 60.000 Jahre auf dem Kontinent, als britische Siedler im 18. Jahrhundert kamen und für sie eine lange Leidensgeschichte begann. © dpa/aerzteblatt.de

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