NewsAuslandNoch keine Entwarnung bei Ebola-Ausbruch im Kongo
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Noch keine Entwarnung bei Ebola-Ausbruch im Kongo

Mittwoch, 12. Februar 2020

/dpa

Goma/Genf – Helfer im Kongo bringen die gefährliche Ebola-Epidemie langsam unter Kontrolle – doch Entwarnung gibt es noch nicht.

Die Zahl der neuen Fälle sei in den vergangen Monaten stark gesunken, sagte Ghassan Abou Chaar von Ärzte ohne Grenzen (MSF) heute. Helfer vor Ort hätten mehr Kontrolle über den Ausbruch. „Aber es gibt nach wie vor besorgniserregende Zeichen eines mögli­chen Comebacks.“

Anzeige

Auch der Chef der Weltgesund­heits­organisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, „der derzeitige Trend ist ermutigend“. Aber ein Ausbruch gelte erst als vorbei, wenn es 42 Tage lang keine neuen Fälle gegeben habe.

Heute tagte der Notfallausschuss der WHO in Genf. Er wollte bis zum Abend entscheiden, ob die im Juli ausgerufene „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ für beendet erklärt werden soll.

Bislang sind den Behörden im Kongo zufolge 3.431 Menschen an Ebola erkrankt und 2.253 Menschen gestorben. Diese Epidemie ist besonders schwer in den Griff zu be­kommen, weil die Region sehr instabil ist und dort etliche Milizen aktiv sind. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

13. Februar 2020
Genf – Trotz Erfolgen im Kampf gegen das lebensgefährliche Ebola-Virus im Kongo schätzt die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) die Lage weiter als ernst ein. Sie beschloss gestern Abend, die im Juli
Ebola im Kongo weiterhin gesundheitliche Notlage
10. Februar 2020
Brüssel – Die EU-Ge­sund­heits­mi­nis­ter wollen am Donnerstag in Brüssel zu einem Sondertreffen zum neuartigen Coronavirus zusammenkommen. Wie der EU-Rat heute mitteilte, wollen die Minister nach einer
Sondertreffen der EU-Ge­sund­heits­mi­nis­ter zu 2019-nCoV
7. Februar 2020
Genf – Wegen der Coronavirus-Epidemie in China herrsche mittlerweile ein „chronischer Mangel an persönlicher Schutzausrüstung“. Das hat Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generalsekretär der
2019-nCoV: Engpässe bei Schutzausrüstung und unnötige Maßnahmen
6. Februar 2020
New York/Genf – Bei einem Viertel aller genitalverstümmelten Mädchen und Frauen weltweit, derzeit 52 Millionen Betroffenen, ist der Eingriff durch medizinisches Personal ausgeführt worden. Das geht
Unicef kritisiert Genitalverstümmelung durch Mediziner
5. Februar 2020
Juba – Im Südsudan ist heute eine landesweite Impfkampagne gegen Masern gestartet. Das teilte die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) mit, die das südsudanesische Ge­sund­heits­mi­nis­terium unterstützt. In
Südsudan will 2,5 Millionen Kinder gegen Masern impfen
4. Februar 2020
Genf – Die Zahl der Krebsfälle weltweit dürfte sich nach einer neuen Prognose der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) bis 2040 fast verdoppeln. Das geht aus dem alle fünf Jahre neu erstellten
Krebs: Warnung vor steigenden Erkrankungszahlen, Kampfansage der EU
23. Januar 2020
Peking – Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) hat trotz einer rasanten Zunahme von Infektionen mit einem neuartigen Virus in China vorerst keine „gesundheitliche Notlage von internationaler
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER