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Ausland

Staaten wollen Rhein von Medikamenteresten und Pestiziden säubern

Freitag, 14. Februar 2020

/dpa

Amsterdam – Die internationalen Rheinstaaten haben sich auf eine Säuberung des Rheins von Medikamentenresten, Pestiziden und anderen chemischen Stoffen verstän­digt.

In den nächsten 20 Jahren sollen diese Substanzen um 30 Prozent reduziert werden, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) gestern in Amsterdam.

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„Wir sehen jetzt immer mehr Verunreinigungen, Spurenstoffe im Wasser, durch Landwirt­schaft und Medikamente“, sagte die Ministerin.

Die Staaten setzen etwa auf eine Reduzie­rung beim Verursacher, noch bevor die Stoffe im Rhein landen. Damit seien auch Verbrau­cher gemeint, die Medikamente in der Toilette entsorgten.

Die Minister in der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins verabschiedeten in Amsterdam ihr Arbeitsprogramm bis 2040. Ziel ist es, den Rhein und seine Zuflüsse an den Klimawandel anzupassen.

Die Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) arbeitet bereits seit 70 Jah­ren für den Gewässerschutz. Ihr gehören die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Deutschland, die Niederlande und Vertreter der Europäischen Union an. © dpa/aerzteblatt.de

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